Der 26-Jährige weist Wasser in der Lunge auf, muss sich nach überstandener Corona-Quarantäne deshalb vorerst schonen, wird im laufenden Kalenderjahr kein Spiel mehr für die Münchner bestreiten. Damit fällt der 26-Jährige gegen Mainz, Stuttgart und zum Abschluss der Herbstrunde gegen Wolfsburg aus.
Kimmich hatte nach Nagelsmanns positivem Corona-Test enthüllt, ungeimpft zu sein, wurde dafür scharf kritisiert. Auch, weil der deutsche Teamspieler die "We Kick Corona"-Kampagne ins Leben gerufen hatte. Danach musste sich Kimmich zweimal als enge Kontaktperson in Quarantäne begeben, bestritt seit nunmehr vier Wochen kein Spiel für den deutschen Serienmeister.
Nagelsmann stärkte seinem Mittelfeldmotor derweil in einer Medienrunde am Freitag den Rücken. "Es geht allgemein nicht spurlos an einem vorbei, wenn man als Sündenbock durchs Dorf getrieben wird. Er ist kein Sündenbock. Aber er wird verantwortlich gemacht für viele Dinge, die hier passieren. Die hat aber nicht Joshua Kimmich verbockt", so die Brandrede des Trainer-Shootingstars für seinen Mittelfeldspieler.
Gleichzeitig unterstrich Nagelsmann: "Es gibt bei uns keine Impfpflicht. Man muss hier verschiedene Meinungen zulassen, sonst gibt es sie irgendwann nicht mehr."
Sorgen macht sich der Bayern-Coach um Kimmich jedenfalls nicht. Weder mental, noch körperlich. "Die Infiltrationen sind nicht dramatisch. Kimmich und Eric Maxim Choupo-Moting sollten zehn Tage nur geringe Belastung haben, dann sollten die Infiltrationen weg sein. Sie werden ein Aufbautraining absolvieren, beim Rückrundenstart wieder dabei sein." Dann hat sich auch das Thema Impfung - zumindest vorerst - erledigt, gilt Kimmich schl9eßlich als genesen.