Nahe Ferguson: Weißer Cop erschießt Schwarzen

Die Lage in Ferguson hatte sich nach wochenlangen Protesten und Krawallen endlich wieder beruhigt, da passiert ein ähnlicher Fall nur wenige Kilometer entfernt in St. Louis. Ein weißer Cop erschoß einen jungen Schwarzen. 200 Leute protestierten.

Die Lage in Ferguson hatte sich nach endlich wieder beruhigt, da passiert ein ähnlicher Fall nur wenige Kilometer entfernt in St. Louis. Ein weißer Cop erschoß einen jungen Schwarzen. 200 Leute protestierten. Es kam auch wieder zu Scharmützeln mit der Polizei.

Die Aussagen widersprechen einander. Während der Polizist behauptet, der junge Mann sei geflüchtet und habe dreimal auf ihn geschossen, meldete sich eine Frau, die behauptet, die Cousine des Toten zu sein. Die Frau meinte zur "St. Louis Dispatch", ihr Cousin sei unbewaffnet gewesen. "Er hatte ein Sandwich in der Hand, und sie dachten, es sei eine Pistole - es ist genauso so wie bei." Der 18-Jährige war am 9. August unter umstrittenen Umständen von einem weißen Polizisten erschossen worden.

Wie die Polizei mitteilte, wollte der Polizist am Mittwoch den 18-Jährigen kontrollieren. Dieser habe jedoch die Flucht ergriffen und drei Mal auf den Beamten gefeuert. Der Polizist habe 17 Schüsse abgegeben.

Polizist in Uniform, aber außer Dienst

Der 32-jährige Polizist sei nicht im Dienst gewesen, habe aber in seiner Uniform für eine Sicherheitsfirma gearbeitet, teilte die Polizei weiter mit. Er sei beurlaubt worden, die Ermittlungen dauerten an.

APA/red. 

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