Österreichs "Alpenbarbie", Schlagerstar Melissa Naschenweng (35) spricht selten so offen wie in der neuen Podcast-Folge von "Message Macht Medien". Im Gespräch mit Polit-Insider Gerald Fleischmann spricht sie ehrlich über Frauensicherheit, Gleichberechtigung – und die Kritik an Schlager-Kollegen Andreas Gabalier.
Auf die Frage, ob sie sich nachts in Städten wie Wien oder Graz sicher fühlt, antwortet die Kärntnerin ehrlich: "Ich habe Angst und ich finde, dass es schade ist, dass man in einem eigenen Land Angst haben muss." Zwar betont die "Alpenbarbie," dass es "überall schwarze Schafe" gibt, aber dennoch: "Ich fühle mich als Frau allein die Nacht nicht sicher," so die Sängerin.
Im Gespräch ging es auch um gesellschaftliche Debatten - etwa um Andreas Gabalier. Die Sängerin kennt das Umfeld des Volks-Rock’n’Rollers gut – sie war in der Vergangenheit mit seinem Bruder Willi zusammen. Der Musiker hat jahrelang Kritik geerntet, weil er die Bundeshymne ohne die Zeile "Heimat großer Töchter" sang. Für Naschenweng ist die Aufregung darüber allerdings schwer nachvollziehbar.
"Ich muss ganz ehrlich sagen, ich finde das nicht schlimm," erklärt sie. Gabalier habe die Hymne eben "so gesungen, wie er es gelernt hat". Sie macht klar: "Ich fühle mich deswegen nicht diskriminiert als Frau."
Ähnlich sieht die Musikerin das Thema Gendern. Sie selbst verzichtet darauf. "Ich gender auch nicht, zum Beispiel, weil da werde ich einfach im Leben nicht mehr fertig," so die 35-Jährige. Gleichzeitig betont sie aber, dass das nichts mit mangelnder Wertschätzung für Frauen zu tun habe. Sie fühlt sich "gleich viel wert," auch wenn sie auf Gendern verzichtet.