In der "Villa der Versuchung" fehlte nicht viel und der Ösi-Gipfel wäre völlig aus dem Ruder gelaufen. Roland Ludomirska und Erik "Satansbratan" gerieten derart heftig aneinander, dass sogar die Produktion einschreiten musste.
Wer nach der Ausstrahlung mit einer Entschuldigung oder zumindest etwas Abstand gerechnet hat, wird enttäuscht.
Roland legt nach.
In einem neuen Instagram-Video möchte sich der ehemalige "Crazy Cheese"-Boss zu zwei Themen äußern. Für seinen österreichischen Reality-Kollegen braucht er allerdings nur wenige Sekunden.
"Zu Satansbratan: Neandertaler bleibt Neandertaler. Mehr sag ich gar nicht", erklärt der 57-Jährige. Die Zuschauer hätten schließlich selbst gesehen, wie Erik sich in der Villa benommen habe.
Damit greift Roland ausgerechnet jene Beleidigung wieder auf, mit der der Streit im TV bereits Fahrt aufgenommen hatte.
Damals bezeichnete er Satansbratan als "Neandertaler". Der 26-Jährige ließ sich das nicht gefallen und schoss zurück. Innerhalb kürzester Zeit wurde aus gegenseitigen Sticheleien ein wilder österreichischer Schlagabtausch.
"Du bist der Dreck unter meinen Fingernägeln", feuerte Erik unter anderem zurück. Roland bezeichnete seinen Kontrahenten wiederum als "Assi" und fragte schließlich: "Soll ich dir eine anrauchen?"
Satansbratan nahm die Herausforderung verbal sofort an: "Na komm! Rauch mir eine an." Wenig später fiel auch noch das österreichische Universal-Schimpfwort "Voitrottel".
Als Roland seinen Kontrahenten schließlich aufforderte, den ersten Schlag zu machen, war für die Produktion Schluss. Beide wurden aus dem Off aufgefordert, auseinanderzugehen. Sollte einer zuschlagen, müssten beide die Show verlassen.
Zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam es nicht. Roland wurde wenig später bei der regulären Abrechnung trotzdem aus der Villa gewählt.
Nun geht der Streit eben auf Instagram weiter.
Interessant ist dabei vor allem Satansbratans Reaktion. Statt die nächste Beleidigungsrunde einzuläuten, bleibt er diesmal vergleichsweise ruhig.
"Über mich reden ist das Letzte, was du machen solltest", schreibt er unter Rolands Video. Danach folgt eine Botschaft, die angesichts des TV-Eklats fast schon versöhnlich klingt: Er wünsche Roland "nur das Beste" und hoffe, dass dieser "wieder auf die Beine" komme.
Eine Spitze dürfte darin trotzdem stecken. Roland hatte im selben Video öffentlich gemacht, derzeit selbst in Geldnot zu sein. Zudem wurden zuletzt Konkursverfahren über zwei Gesellschaften hinter seiner Marke "Crazy Cheese" eröffnet.
Im TV musste noch die Produktion verhindern, dass der Streit körperlich wird. Beim Rückspiel auf Instagram bleiben die Hände immerhin sicherheitshalber weit voneinander entfernt.
Die Freundschaft zwischen den beiden Österreichern dürfte trotzdem noch ein bisserl auf sich warten lassen.