Nelson Mandela: "Zustand sehr kritisch"

Der Gesundheitszustand von Südafrikas Ex-Präsident Nelson Mandela ist nach Angaben seiner ältesten Töchter "sehr kritisch". "Von einem Augenblick zum nächsten kann alles passieren", sagte Makaziwe Mandela am Donnerstag dem Sender SAFM in Pretoria.

ist nach Angaben seiner ältesten Töchter "sehr kritisch". "Von einem Augenblick zum nächsten kann alles passieren", sagte Makaziwe Mandela am Donnerstag dem Sender "SAFM" in Pretoria.

Allerdings öffne ihr Vater noch die Augen und reagiere auf Berührungen. "Gott alleine weiß, wann die Stunde schlagen wird. Wir werden mit Papa warten", sagte sie in dem Interview. Am Mittwoch hieß es noch in Medienberichten, .

Obama tourt durch Afrika

Angesichts des sehr schlechten Gesundheitszustandes hat der südafrikanische Präsident Jacob Zuma eine geplante Auslandsreise abgesagt. Er habe den 94-jährigen Mandela im Krankenhaus besucht. US-Präsident Barack Obama hat derweil dennoch die erste große Afrika-Reise seiner Amtszeit begonnen.

Obama traf am Mittwochabend in der senegalesischen Hauptstadt Dakar ein, wo er vom senegalesischen Staatschef Macky Sall empfangen wurde. Der US-Präsident reist in Begleitung seiner Ehefrau Michelle und seinen Töchtern Malia und Sasha.

Südafrikas Präsident werde wegen Nelson Mandela nicht wie geplant am Donnerstag nach Mosambik reisen, wo er eigentlich an einem Regionalgipfel teilnehmen wollte. Zuma "wurde von den Ärzten unterrichtet, die nach wie vor alles ihnen Mögliche tun, um sein (Mandelas) wohlergehen sicherzustellen", sagte ein Sprecher.

Kein Treffen Obama-Mandela

Nach Angaben von Familienmitgliedern muss Mandela, der bereits zum wiederholten Mal an einer schweren Lungenentzündung leidet, mittlerweile weiterhin . Sein Zustand habe sich in den vergangenen zwei Tagen weiter verschlimmert und bleibe kritisch, sagte ein Sprecher des Präsidialamtes am späten Mittwoch dem Sender "SABC".

Am Wochenende steht Südafrika trotzdem auf Obamas Reiseprogramm. Ein ursprünglich geplantes Treffen Obamas mit Mandela gilt als äußerst unwahrscheinlich. Den Abschluss bildet am Montag und Dienstag ein Besuch in Tansania.

USA will Wirtschaft ankurbeln

Bei seiner Visite will der US-Präsident unter anderem für einen Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen mit dem afrikanischen Kontinent werben. Die USA interessieren sich zunehmend für die boomenden Märkte und den Ressourcenreichtum Afrikas.

Seit seinem Amtsantritt vor rund viereinhalb Jahren reiste Obama erst in ein afrikanisches Land südlich der Sahara. Im Juli 2009 besuchte er Ghana, das als Musterland demokratischer Entwicklung in Afrika gilt. Obamas Vater stammte aus Kenia, seine Mutter war weiße US-Bürgerin.

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