Neo-Minister Linhart preist "Stärke des Rechts"

Außenminister Michael Linhart bei seiner ersten Nationalrats-Rede in seiner neuen Funktion am 12. Oktober 2021.
Außenminister Michael Linhart bei seiner ersten Nationalrats-Rede in seiner neuen Funktion am 12. Oktober 2021.HANS PUNZ / APA / picturedesk.com
Nur kurz nachdem Alexander Schallenberg seine erste Rede als Kanzler im Nationalrat hielt, war auch Außenminister Michael Linhart am Wort. 

Nach der Premieren-Rede von Alexander Schallenberg kam auch Neo-Außenminister Michael Linhart am Dienstag erstmals im Hohen Haus zu Wort. In einem kurz gehaltenem Statement erklärte er, dass er nicht lange überlegt habe, als er den Anruf bekommen habe und gefragt worden sei, ob er Außenminister werden wolle. "Ich sehe das als Chance, dass ich mich für Österreich und unser Land einsetze", erklärte er am Rednerpult.

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Keine Pause in Krisenherden

Er lege dieses Amt mit großem Respekt an. Er setze auf die Werte, die ihm auch bei seinen diplomatischen Tätigkeiten geleitet hätten: Dialog und Verbindlichkeit bei klarer inhaltlicher Position. Er betonte, dass Österreichs Diplomatie nie still stehe und die Arbeit nahtlos weitergehen müsse. "Die Krisenherde legen keine Pause ein", so Linhart. Dabei nahm er Bezug auf Afghanistan, Syrien, aber auch auf den Jemen, den Iran ("Das Wiener Atomabkommen hängt am seidenen Faden"), Myanmar, Belarus oder Somalia, das mit islamistischem Terror zu kämpfen habe. 

Er stehe für eine offene, pluralistische und demokratische Gesellschaft. Diese sie der Grundstein für dem Wohlstand in Österreich. Es gelte immer die Stärke des Rechts und nicht das Recht des Stärkeren, mahnte er ein. Als Teil des ÖVP-Regierungsteams freue er sich auf die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen des Hohen Hauses. 

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