Neonazi-Security war auch bei Gericht tätig

Das Landesgericht für Strafsachen in Wien.
Das Landesgericht für Strafsachen in Wien.Bild: picturedesk.com
Nächste Enthüllung um den rechtsextremen Küssel-Gefährten K.-C. Neben U-Ausschüssen und Parlament soll er auch vor Gericht gejobbt haben.
Wie der "Standard" berichtete, soll K.-C., jener Sicherheitsbedienstete aus dem Neonazi-Milieu der auch im BVT- und im Eurofighter-Ausschuss und zuvor beim Bundesheer seinen Dienst versah ("Heute" berichtete), noch in diesem Jahr auch vor Gericht gearbeitet haben. Das bestätigte das Wiener Landesgericht gegenüber dem "Standard" am Donnerstag.

Neonazi hatte angeblich keinen Zugang zu Akten

Laut dem Landesgericht sei K.-C. allerdings ausschließlich für Zutrittskontrollen und Ordnerdienste eingeteilt gewesen. Die Sicherheitsüberprüfung des Mannes sei, ebenso wie im Parlament, durch den Sicherheitsdienstleister G4S abgehandelt worden, so Gerichtssprecherin Christina Salzburg. Sie betont außerdem, dass der Mann auch bei seiner Tätigkeit vor Gericht nie in Kontakt mit Akten oder anderen internen Unterlagen gekommen wäre. Diesen Zugang hätten private Sicherheitsbedienstete ohnehin grundsätzlich nicht, betont die Gerichtssprecherin.

Als Reaktion auf den Sicherheitsskandal rund um den Küssel-Intimus C.-K. will das Parlament künftig nur mehr internes Personal als Sicherheitsbedienstete einsetzen. Mehr zu diesem Reformvorhaben finden sie hier.

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