Neos: Afrika behält Asylwerber, wir investieren

Matthias Strolz (NEOS) arbeitet an einem "Chancenplan".
Matthias Strolz (NEOS) arbeitet an einem "Chancenplan".Bild: picturedesk.com/APA
Bereits im Juli sprach sich NEOS-Chef Matthias Strolz für Aufnahmezentren in Nordafrika aus. Nun gibt es eine Erweiterung des Konzepts.
Die EU solle sich darum kümmern, dass in Afrika - beispielsweise Marokko und Algerien - Aufnahme- und Registrierzentren errichtet werden, so Matthias Strolz von den Neos. Natürlich müsste man hier eine Kooperation mit den Staaten anstreben.

Personen die in den Aufnahmezentren keinen positiven Asylbescheid bekommen, sollen sich nicht in die Gefahr begeben und über das Mittelmeer nach Europa reisen. Viel mehr sollen sie in Nordafrika bleiben und integriert werden. Die jeweiligen Städte sollen von Städten der europäischen Union finanziell, aber auch mit Know-how, unterstützt werden.

"Chancenplan"

Für dieses Konzept soll es rund 1.000 Partnerstädte geben, davon würden 15 davon aus Österreich kommen. Neben größeren Städten wie beispielsweise Wien und Klagenfurt, würden auch kleinere wie Leoben oder Wolfsberg in Frage kommen.

Im Gegenzug zu den Investitionen müssten sich die Städte in Nordafrika jedoch dazu verpflichten, die Flüchtlinge aufzunehmen und zu integrieren. Dies wäre ein Teil des sogenannten "Chancenplans" der Neos.

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Als positiven Nebeneffekt könnten auch die jeweiligen Bürgermeister enger zusammenarbeiten und das könnte dazu führen, dass die Kommunen in Afrika nicht mehr als "fremd" angesehen werden.

Die pinke Partei räumt aber auch ein, dass weitere Details noch ausgearbeitet werden müssten. Die Überlegungen seien noch nicht abgeschlossen. (slo)

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