NEOS-Chefin erlaubt Sohn Teilnahme an Klima-Demo

Collini (kl. Foto) unterstützt die Demos.
Collini (kl. Foto) unterstützt die Demos.Bild: Daniel Schreiner, picturedesk.com
Am Freitag gehen in ganz Europa Schüler auf die Straße, um für bessere Klimapolitik zu demonstrieren. In Niederösterreich dürfen sie eigentlich nicht. Grüne, NEOS und JVP ärgert das.
Am morgigen Freitag gehen Schüler europaweit auf die Straße, um für eine bessere Klimapolitik zu demonstrieren. Wie berichtet dürfen sie das in Niederösterreich nicht. Laut Bildungsdirektor Johann Heuras ist die Demo "Kein Rechtfertigungsgrund für Fernbleiben" – Kritik gab es dafür wie berichtet von den Grünen.

Collini für Demo

Dass die unentschuldigten Fehlstunden viele Schüler in NÖ nicht vom Demonstrieren abhalten werden, liegt auf der Hand. Zumindest ein Schüler hat dabei auch die Erlaubnis seiner Mutter. Indra Collini, Chefin der nö. NEOS, erlaubt ihrem Sohn (5. Klasse AHS) an der Demo teilzunehmen, wenn er möchte.

"Ich finde es richtig wenn die jungen Menschen nicht mehr einfach nur zusehen, sondern versuchen ihr Schicksal in die Hand zu nehmen. Schließlich geht es um ihre Zukunft! Als Mutter kann man über so viel Mut und Engagement der Kinder und Jugendlichen stolz sein", so Collini.

CommentCreated with Sketch.14 Zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Anders sieht das Ganze die JVP, die kritisiert den Veranstalter für den Termin am Vormittag. Landesobmann Bernhard Heinreichsberger sagt: "Ich bin positiv überrascht, dass viele Schüler und Schülerinnen ihre Rechte wahrnehmen wollen um auf ein, vor allem für uns Junge, sehr wichtiges Thema aufmerksam zu machen. Deshalb ärgert es mich umso mehr, dass die Demonstration während der Unterrichtszeit stattfindet. Schließlich kann man vom Versammlungsrecht auch nach dem Unterricht oder am Wochenende Gebrauch machen", so Heinreichsberger.



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