"Orte der Begegnung"

Neos wollen Gebühren für Schanigärten abschaffen

Gastronomen entlasten und Ortskerne beleben: Die Neos fordern, die Gebühren für Schanigärten ab Juni aufzuheben.
Olivia  Brandstetter
02.05.2026, 11:00
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Schanigärten sind eine Möglichkeit, einen Gastronomiebetrieb zu besuchen und trotzdem im Freien zu sein. Diese Gärten kosten den Betrieben aber Geld. Die Neos Niederösterreich wollen nun aber ein Ende der Schanigarten-Gebühren ab Juni. "Zu einem belebten Ortskern gehören Wirte und ihre Schanigärten – beide müssen uns etwas wert sein", so Indra Collini, Landessprecherin und Fraktionsobfrau von den Neos Niederösterreich.

"Ein einfacher, aber wirkungsvoller Schritt"

Der Gemeinde bringe diese Abgabe nur geringe Einnahmen. Collini erklärt: "Unsere Ortskerne sollen Orte der Begegnung sein. Die Gastronomie mit ihren Schanigärten spielt dabei eine Schlüsselrolle."

"Wer im Sommer Gäste im Freien bewirten will, soll das unkompliziert und ohne zusätzliche Gebühren tun können. Das ist ein einfacher, aber wirkungsvoller Schritt, um Wirte zu entlasten und Ortszentren zu beleben", so die Fraktionsobfrau weiter.

Antrag wird eingebracht

Derzeit würden die Abgaben für Schanigärten unter den Gemeinden variieren. In Wiener Neustadt (NÖ) sind es beispielsweise 68 Euro (von April bis Oktober) pro angefangene zehn Quadratmeter und angefangenen Monat. Von November bis März betragen sie 30 Euro.

Die Neos werden in den Gemeinden "Anträge zur Abschaffung der Gebühren ab 1. Juni 2026 einbringen", heißt es. Die Einnahmen, die dadurch entfallen, stellen laut Collini eine Zukunftsinvestition dar: "Ein belebter Ortskern bringt langfristig mehr Wertschöpfung, mehr Frequenz und neue Betriebe. Das kommt am Ende allen zugute – der Wirtschaft ebenso wie den Bürgerinnen und Bürgern."

{title && {title} } bro, {title && {title} } 02.05.2026, 11:00
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