Nestlé-Gründe: Drei Wolkenkratzer für Linz

So soll am Ende des Projekt "Trinity" aussehen.
So soll am Ende des Projekt "Trinity" aussehen.Stadt Linz/Rendering: TRINITY PARK LINZ - PROCHAZKA | RIEPL | ZUCCHI
Neues Mega-Projekt in Linz. Um 220 Millionen Euro entsteht auf den ehemaligen Nestlé-Gründen an der Franckstraße das Projekt "Trinity". 

Dieses Projekt wird sicherlich für Diskussionen sorgen. An der Franckstraße baut ein Investorenquartett um 220 Millionen Euro ein ambitioniertes Projekt. Drei Hochhäuser werden bis zu 100 Meter aus der Erde ragen und Platz für Unternehmen, Gewerbeflächen und Wohnungen bieten. Dazu wird es auch einen 5.000 Quadratmeter großen Park geben. Der Name: Trinity Park Linz (TPL).

Seit März 2018 steht das ehemalige Nestlé-Werk im Herzen von Linz still, nun soll dem Standort neues Leben eingehaucht werden. Auf der Grundstücksfläche von ca. 17.000 Quadratmetern werden oberirdisch rund 60.000 Quadratmeter Fläche geschaffen, so der Plan der Investoren. 430 Radabstellplätze und eine Tiefgarage für 500 Fahrzeuge steht ebenfalls am Programm.

Die Stadt Linz brachte sich schon früh in die Planungen ein, im Rahmen eines kooperativen Verfahrens. "Im Gegensatz zu den ursprünglichen Investorenwünschen nach überwiegender Wohnnutzung wurde von uns vorgeschlagen, in dem Triangel rund um das Design-Center einen Unternehmenscluster mit innovativem Nutzungsmix zu entwickeln", sagt Vizebürgermeister Markus Hein (FPÖ).

Die drei Wolkenkratzer sollen 80, 90 und 100 Meter hoch werden. Kritik wehrt Hein schon im Vorfeld ab: "Erst dadurch, dass in die Höhe gebaut wird, eröffnet sich eine großzügige Grüngestaltung", sagt er. Der Baubeginn wird 2023 erfolgen, am Ende sollen 2.000 Arbeitsplätze auf dem Gelände geschaffen worden sein. 

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