Welt

Netanyahu kennt "null Toleranz" bei Hass-Verbrechen

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:30

Der Brandanschlag von ultraorthodoxen Juden auf ein palästinensisches Haus führt zu einem Ausbau des Polizeistaats in Israel. Ministerpräsident Benjamin Netanyahu will besondere Härte walten lassen. Bei dem Anschlag war ein 1 ? Jahre alter Bub verbrannt.

Der von ultraorthodoxen Juden auf ein palästinensisches Haus führt zu einem Ausbau des Polizeistaats in Israel. Ministerpräsident Benjamin Netanyahu will besondere Härte walten lassen. Bei dem Anschlag war ein 1 ½ Jahre alter Bub verbrannt.

Premier Netanyahu will eine verbesserte Handhabe gegen Extremisten. Bei Hass, Fanatismus und Terrorismus kündigt er "null Toleranz" an. Als erste Maßnahme wurde bereits die Verwaltungshaft in Israel ausgeweitet. Damit können Behörden verdächtige Personen ohne Anklage oder Urteil praktisch uneingeschränkt festhalten, wenn diese als Sicherheitsrisiko gelten. Die Betroffenen müssen noch gar kein Verbrechen begangen haben. Bislang wurde diese Form der Inhaftierung nur gegen militante Palästinenser angewandt.

Bei dem Terroranschlag ultraorthodoxer Juden ist nicht nur ein kleiner Bub ums Leben gekommen, der Rest seiner Familie wurde schwer verletzt beziehungsweise schwebt in Lebensgefahr.

am Donnerstagabend, wo ein ultraorthodoxer Jude sechs Menschen niedergestochen hatte.

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