Netflix testet auch in Österreich sein teureres Abo-Modell. Wird es umgesetzt, bedeutet das auch für bisherige Nutzer Änderungen, die nicht gut ankommen.
"Ultra" heißt das neue Angebot von Netflix, das nach Testphasen in anderen Ländern nun auch in Österreich zur Probe eingeführt wurde. Hinter den Kulissen soll damit herausgefunden werden, wie viel Nutzer für das Videostreaming zahlen würden. Bisher werden die neuen Preise nur ausgewählten Nutzern angezeigt. Diese zeigen sich allerdings wenig begeistert.
Auf den ersten Blick kommt zu den Modellen "Basic" (7,99 Euro im Monat), "Standard" (10,99 Euro) und "Premium" (13,99 Euro) nur ein neues Abo namens "Ultra" (16,99 Euro) hinzu. Sieht man sich aber die Details an, dann ändern sich die Leistungen bei den bestehenden Abos. Bei "Ultra" wird HDR-Unterstützung beworben, die Inhalte entsprechen dem "Premium"-Abo. "Premium" wird abgewertet, verliert die Möglichkeit, auf mehr als zwei Geräten gleichzeitig abgespielt zu werden.
Abgewertet werden auch "Standard" und "Basic": HDR wird gestrichen, UHD nicht mehr unterstützt und "Basic" soll HD-freie Zone bleiben. Beide "Einsteiger"-Modelle sollen zudem nur mehr eine einfach Wiedergabe ermöglichen und nicht Streams auf einem zweiten Endgerät gleichzeitig zulassen. Die Nutzer, die das Modell angezeigt bekamen, zeigten sich in ersten Reaktionen verärgert. Netflix beruhigt dagegen: Änderungen seien noch nicht fix und bisher müsse niemand mehr Geld zahlen. auch wenn er die teurere Abo-Version angezeigt bekomme. (rfi)