Netz spöttelt über 'Hunde mit Migrationshintergrund'

29 Welpen (re.) wurden im Bezirk Bruck in einem illegalen Tiertransporter aufgegriffen; Waldhäusl (li.) nennt sie "Hunde mit Migrationshintergrund"
29 Welpen (re.) wurden im Bezirk Bruck in einem illegalen Tiertransporter aufgegriffen; Waldhäusl (li.) nennt sie "Hunde mit Migrationshintergrund"Bild: Daniel Schreiner, privat

Ein Sager von FP-Landesrat Gottfried Waldhäusl wird derzeit in den sozialen Netzwerken zerpflückt. Der Politiker sprach von "Hunden mit Migrationshintergrund".

FP-Landesrat Gottfried Waldhäusl sorgt wieder für Aufsehen. Der FP-Politiker, der für seine harte Gangart beim Thema Asyl bereits öfter für Wirbel sorgte, erhitzt diesmal nicht die Gemüter, sondern er erheitert sie.

Im Rahmen der FP-Bezirkstour meinte er in Pöchlarn (Melk) zum Thema Tierschutz: "Hunde mit Migrationshintergrund nehmen unseren Tieren leider oftmals den Platz in den örtlichen Tierheimen weg."

"Schließung der Hunderouten"

Im Netz wird nun über den Politiker gewitzelt. "Ich bin froh, dass die #FPÖ endlich ihre Kernkompetenz gefunden hat: Die Schließung der gefährlichen Hunderouten!", spöttelt beispielsweise ein Twitter-User.

Waldhäusl selbst steht zu seinem Sager: Er nehme damit Bezug auf die Welpenmafia, die Hunde ins Inland schmuggelt und die Tatsache, dass die beschlagnahmten Vierbeiner im Endeffekt in den nö. Tierheimen landen würden. Der Landesrat hatte erst kürzlich die sogenannte "SOKO Welpen" ins Leben gerufen, die sich dem Kampf gegen den Tierschmuggel verschrieben hat – mehr dazu hier.

(nit)

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