Neue Corona-Variante in Europa angekommen

Auf dem europäischen Festland gibt es einen ersten Nu-Fall.
Auf dem europäischen Festland gibt es einen ersten Nu-Fall.Virginia Mayo / AP / picturedesk.com
Wie der belgische Gesundheitsminister Freitagmittag bestätigte, gibt es den ersten Fall der neuen Corona-Mutation in Europa.

Es war nur eine Frage der Zeit. Freitag, kurz vor 14 Uhr folgte dann die Hiobsbotschaft: Die neue Corona-Mutation aus dem südlichen Afrika (B.1.1.529) hat es nach Europa geschafft. Ein ungeimpfter Reisender brachte sie nach Belgien.

Das berichtete der belgische Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke im Rahmen einer Pressekonferenz. Am Freitagmorgen wurde auch ein Fall in Israel bestätigt.

Neue Reise-Regeln

Schon wenige Stunden zuvor änderte der österreichische Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein die Covid-Einreiseverordnung, ab Flüge Südafrika, Lesotho, Botswana, Simbabwe, Mosambik, Namibia und Eswatini dürfen nicht mehr in Österreich landen.

Einreisen aus diesen Ländern sind daher grundsätzlich untersagt. Österreichische Staatsbürger sind zur Einreise berechtigt, haben aber besonders strenge Quarantäneregelungen (10-tägige Quarantäne, PCR-Test bei der Einreise, Registrierung) einzuhalten. Zusätzlich wird ein Landeverbot für Flüge aus diesen sieben afrikanischen Ländern verhängt. Die Verordnung tritt bereits heute Mitternacht in Kraft. Wohl zu spät, hat es der erste Fall nun bereits schon auf das europäische Festland geschafft.

In Österreich selbst gab es bis Freitagfrüh noch keinen Fall. "Sämtlichen Monitoring-Stellen in Österreich sind derzeit keine Fälle der neuen #B11529 Variante aus dem südlichen Afrika (Nu-Variante) bekannt, auch nicht im Abwasser-Monitoring", schrieb Mückstein auf Twitter.

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