Neue Coronavirus-Mutation in Nachbarland aufgetaucht

Polizeistreifen kontrollieren die nächtlichen Ausgangsbestimmungen in Mailand, Italien. (Symbolbild)
Polizeistreifen kontrollieren die nächtlichen Ausgangsbestimmungen in Mailand, Italien. (Symbolbild)laPresse / EXPA / picturedesk.com
Italien hat die Marke von 100.000 Corona-Toten überschritten. Die Behörden im Land haben zudem eine sehr seltene Corona-Mutation entdeckt.

Diese Mutation war noch nie in Europa. Eine thailändische Variante des Coronavirus ist zum ersten Mal in der italienischen Gemeinde Viggiù nahe an der Grenze zur Schweiz aufgetaucht. Die Mutation sei äußerst selten und bisher nur ein einziges Mal in Thailand entdeckt worden, schreibt der Blick. Der Corona-Infizierte ist laut der Zeitung von Ägypten aus nach Italien eingereist.

Über 100.000 Corona-Tote

Mit weiteren 318 Todesopfern binnen 24 Stunden erhöhte sich die Zahl der Todesfälle auf 100.103, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Mit fast 30.000 Toten ist die wirtschaftlich starke Lombardei im Norden des Landes am stärksten von der Pandemie betroffen. Ein weiterer Hotspot ist die Region Emilia Romagna mit 11.000 Corona-Toten. Auch Piemont und Venetien verzeichnen knapp 10.000 Corona-Tote.

"Corona-freie" Züge

Italiens staatliche Bahngesellschaft hat indes angekündigt, ab April "Corona-freie" Hochgeschwindigkeitszüge auf der Strecke zwischen Rom und Mailand einzusetzen. In Kooperation mit dem Roten Kreuz würden alle Mitarbeiter und Passagiere vor Reiseantritt auf das Coronavirus getestet, sagte Bahn-Chef Gianfranco Battisti am Montag. Seinen Angaben zufolge handelt es sich um die erste Initiative dieser Art, um den Tourismus wiederzubeleben.

Später soll es auch "Corona-freie" Züge für touristische Ziele wie Venedig, Florenz und Neapel geben, sagte Battisti. Die italienische Fluggesellschaft Alitalia hatte vergangenes Jahr eine ähnliche Idee und führte "Corona-freie" Flüge auf ausgewählten Inlands- und Auslandsstrecken ein.

Vor der Pandemie machte der Tourismus 14 Prozent der italienischen Wirtschaft aus. Von Januar bis September 2020 gingen die Übernachtungszahlen ausländischer Touristen im Vergleich zum Vorjahr um fast 70 Prozent zurück.

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