Neue Dating-App macht 31-Jährige zur Milliardärin

Bumble unterscheidet sich von anderen Dating-Plattformen dadurch, dass der erste Schritt von der Frau ausgehen muss.
Bumble unterscheidet sich von anderen Dating-Plattformen dadurch, dass der erste Schritt von der Frau ausgehen muss.ERIC BARADAT / AFP / picturedesk.com
2014 verließ Whitney Wolfe Herd Tinder im Streit und gründete ihre eigene Dating-App Bumble. Mit dieser ging sie am Donnerstag an die Börse.

Die Dating-App Bumble ist erst seit Donnerstag an der amerikanischen Börse – und hat die 31-jährige Bumble-Gründerin Whitney Wolfe Herd bereits zur Milliardärin gemacht. Denn der Kurs von Bumble schoss regelrecht durch die Decke.

Am Donnerstag wurde die Bumble-Aktie zu einem 63,5 Prozent höheren Preis gehandelt als beim Börsenstart. Am Freitag stieg der Kurs gleich nochmals um sieben Prozent: Eine Aktie kostet nun mehr als 75 Dollar. Whitney Wolfe Herd freute sich dementsprechend auf Twitter:

Whitney Wolfe Herd hat als CEO von Bumble auch allen Grund zur Freude, denn sie hält als solche fast zwölf Prozent des Aktienvolumens des Unternehmens. Das entspricht 21,5 Millionen Aktien. Derzeit sitzt Wolfe Herd also auf einem Aktien-Vermögen von fast 1,4 Milliarden Euro.

Konkurrent Tinder 2014 verlassen

Das dürfte für die 31-jährige Wolfe Herd eine besondere Genugtuung sein, verließ sie doch 2014 den heutigen Konkurrenten Tinder im Streit. Wolfe Herd hatte zu den Gründungsmitgliedern von Tinder gehört. Nach ihrem Abgang verklagte sie Tinder wegen sexueller Belästigung und sexueller Diskriminierung. Der Fall wurde, ohne dass es zu einer Verurteilung gekommen wäre, ad acta gelegt, kurz bevor Wolfe Herd Bumble gründete. Das berichtet "CNN".

Bumble unterscheidet sich von anderen Dating-Plattformen dadurch, dass der erste Schritt von der Frau ausgehen muss. Anders als zum Beispiel bei Tinder, wo sich nach einem erfolgten Match beide Partner kontaktieren können, kann dies bei Bumble nur die Frau tun.

Nach eigenen Angaben hat Bumble 42 Millionen Nutzer in 150 Ländern. Seit 2014 seien so rund 1,7 Milliarden Kontakte hergestellt worden. Zu Bumble als Unternehmen gehört auch Badoo, ebenfalls eine Dating-App.

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