Fixer Stammspieler, flexibel wie kaum ein anderer – und trotzdem stocken die Gespräche! Während die Bayern sportlich auf Triple-Kurs befinden, läuft hinter den Kulissen weiter der heikle Vertrags-Poker um ÖFB-Star Konrad Laimer.
Laimer wollte nach seinen konstant starken Leistungen auch finanziell aufsteigen und stellte entsprechende Forderungen – und die liegen zwischen 12 und 15 Millionen Euro. Und genau da haben die Bayern-Bosse jetzt eine weitreichende Entscheidung getroffen. Wie die "Bild" berichtet, werden die Gehaltsvorstellungen des ÖFB-Stars nicht erfüllt. Am Österreicher soll ein Exempel statuiert werden.
Der Grund: Die Bayern-Bosse wollten ´ die Gehaltsstruktur nicht weiter ausreizen und ziehen bewusst eine Grenze. "Es muss auch jetzt mal eine rote Linie gezogen werden – und die ziehen sie jetzt bei Konrad Laimer", verrät Bayern Insider Christian Falk.
Zuletzt bekamen Jamal Musiala und Alphonso Davies lukrative Verträge. Auch bei den Verhandlungen mit Joshua Kimmich zogen die Verantwortlichen den Kürzeren, mussten den Vorstellungen des Mittelfeldspielers nachgeben. Doch damit ist jetzt wohl genug. "Die Bayern haben gesagt, dass es nicht mehr so weitergeht, dass alle Spieler immer mehr fordern", erklärt der "Bild"-Redakteur.
Einen möglichen Ersatz für den ÖFB-Star haben die Bayern derweil bereits ins Auge gefasst und der schnürt aktuell in den Niederlanden seine Fußballschuhe. Der 19-jährige Givairo Read, bei Feyenoord Rotterdam unter Vertrag, hat das Interesse der Münchner auf sich gezogen. Sein Marktwert: 25 Millionen Euro.