Was seit Ende 2024 bereits für Smartphones und Tablets gilt, wird nun auch für Laptops Realität: Die EU schreibt USB-C als einheitlichen Ladeanschluss vor. Damit dürfen ab dem Stichtag nur noch Notebooks verkauft werden, die über einen USB-C-Ladeport verfügen.
Der Haken dabei: Händler können neue Laptops künftig ohne Ladegerät verkaufen. Das soll Kosten sparen und Elektroschrott reduzieren - die EU rechnet mit etwa 11.000 Tonnen weniger Müll durch überflüssige Ladegeräte.
Wie inside-digital.de berichtet, birgt das aber eine Gefahr: Ein typisches Handy-Ladekabel mit 15 bis 25 Watt reicht für Notebooks nicht aus. Die Nutzung kann sogar gefährlich werden. Wer ein passendes Ladegerät kauft, sollte auf die Kennzeichnung "Extended Power Range (EPR)" achten.
Für Notebooks sind je nach Modell USB-C-Netzteile mit 45 bis 100 Watt Leistung notwendig. Die gute Nachricht: Mit diesen kann man auch Smartphones oder Tablets laden.
Nicht alle Notebooks sind von der Regelung betroffen. Besonders leistungsstarke Geräte wie Gaming-Laptops oder mobile Workstations dürfen weiterhin andere Ladeanschlüsse besitzen - ihre Leistungsaufnahme liegt oft über 240 Watt, die USB-C maximal liefern kann.
Für Käufer bedeutet die neue Regel: Beim Laptopkauf genau hinschauen, ob ein Ladegerät dabei ist - und wenn nicht, das richtige dazukaufen.