Die Österreicherinnen und Österreicher geben wieder mehr Geld aus. Das zeigt das "Wirtschaftsbarometer" des Linzer Marktforschungsinstituts Spectra in seiner jüngsten Erhebung. Dafür wurden 1.000 Menschen in direkten Interviews befragt. Kernthemen sind die Sparneigung und der Wirtschaftsoptimismus.
Die Neigung, Geld zurückzuhalten, ist demnach geringer geworden. Zwar nur um zwei Prozentpunkte, aber gleichzeitig ist der Anteil jener, die ausgabebereit sind, um drei Prozentpunkte angewachsen. "Damit hat sich das Delta zwischen Konsumbremser:innen und Konsumtreiber:innen um 5 Prozentpunkte reduziert".
Noch stärker ist die Trendumkehr beim Wirtschaftsoptimismus zu sehen. Der Anteil jener, die glauben, dass es nun mit der Wirtschaft aufwärts geht, ist um vier Prozentpunkte gestiegen. Bei den Pessimisten aber gibt es einen regelrechten Erdrutsch.
Waren es zuvor noch 55 Prozent, die glauben, dass es nun mit der Wirtschaft bergab geht, sind es nun laut der jüngsten Erhebung nur noch 40 Prozent. "Damit hat sich das Delta zwischen Pessimist:innen und Optimist:innen um knapp 20 Prozentpunkte reduziert", so die Studienautoren.
Ihr Fazit: "Die Menschen haben begonnen, wieder Mut zu fassen. Auch wenn wir vom Vorkrisengefühl noch ein gutes Stück entfernt sind, ein Anfang ist gemacht".
Dass die Menschen vor vielen Herausforderungen stehen, zeigte sich erst vor wenigen Tagen. In OÖ stehen nämlich neue Preiserhöhungen bei der Fernwärme bevor – mehr dazu hier.