Linz kämpft mit Studie um seine Seilbahn

Die Seilbahn-Station beim Bahnhof Ebelsberg könnte so aussehen.
Die Seilbahn-Station beim Bahnhof Ebelsberg könnte so aussehen.Baucon
Linz gibt nicht auf! Weil man unbedingt eine Stadt-Seilbahn haben will, wird nun eine neue Studie in Auftrag gegeben.

Linz und der Traum von der ersten Stadt-Seilbahn Österreichs: 2017 tauchte die Idee einer Seilbahn, die durch die Stadt Linz schwebt, erstmals auf. Vater der Idee war der damalige Infrastruktur-Stadtrat und heutige Vizebürgermeister Markus Hein. Der Plan: Die Seilbahn sollte von Ebelsberg in das Linzer Industriegebiet am Hafen führen.

2018 wurden dann sogar die ersten Pläne präsentiert. Das Problem: die Kosten. Nach neuesten Schätzungen sollte man mit 150 Millionen Euro auskommen, wie Hein gegenüber "Heute" erklärt.

Und weil sich das Verkehrsministerium der Grünen rund um Ministerin Leonore Gewessler derzeit noch ziert sich finanziell zu beteiligen, muss nun eine neue Studie her. "Ich habe das Gefühl, man sucht da Ausreden, weil man immer einen Nachweis der Gesamtwirkung von Stadtbahn und Seilbahn einfordert. Dabei hat das eine mit dem anderen nichts zu tun", versteht Hein die Zurückhaltung des Bundes nicht.

Am Donnerstag wird deshalb im Stadtsenat eine Studie  in Auftrag gegeben, die eine Fahrgastanalyse (also wie viele Passagiere zu erwarten sind) beinhaltet und die Verkehrswirksamkeit (wie wirkt sich die Seilbahn auf den Linzer Gesamtverkehr aus) untersucht. 

Und noch eine Hoffnung hat Markus Hein. Weil Wien auch über eine Seilbahn nachdenkt, hat man die Linzer Unterlagen frei gegeben. "Wir wollen nichts verheimlichen, und vielleicht hilft es ja Linz, wenn Wien auch eine Seilbahn baut", so Hein. 

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