Ballettlehrer wollte bei Schamhaarrasur helfen

Dem Lehrer wird bereits ein sexueller Übergriff auf einen Schüler vorgeworfen. Nun werden von einer Schülerin neue Beschuldigungen geäußert.
In einem dem "Falter" vorliegendem Protokoll berichtet eine Schülerin, dass sich der Lehrer beim Tanztraining den Buben mit sexuellen Posen genähert und angeboten haben soll, bei der Schamhaarrasur behilflich zu sein. Außerdem scheint ein Facebookchat aus 2015 mit einem Buben den Mann zu belasten.



Laut Erkenntnissen des "Falter" soll Akademieleiterin Simona Noja Informationen über das Verhalten des Lehrers erhalten haben. Ein Kollege des Mannes, dem sich der Beschuldigte anvertraut haben soll, soll Noja Bericht erstattet haben. Die Akademieleiterin gibt im Gespräch mit dem "Falter" an, keine Informationen über sexuelles Fehlverhalten bekommen zu haben.

CommentCreated with Sketch.18 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. In dem Bericht des "Falter" kommt auch Staatsopern-Betriebsrat Mario Steller zu Wort. Auch er habe keine Hinweise auf sexuelle Übergriffe erhalten. Er bestätigt aber, dass Lehrer mit gegenseitigen Vorwürfen nicht gespart hätten. Das Arbeitsklima sei generell ein schlechtes gewesen.

Vergangene Woche enthüllte der "Falter" erstmals Vorwürfe gegen die Ballettakademie der Wiener Staatsoper. Dabei geht es um Gewalt und Demütigung gegen Schüler – und um sexuelles Fehlverhalten. (mr)

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