Vier Jahre lang prangte das Logo von Frankstahl auf den Trikots der Wiener Austria. Dieser Sponsoren-Deal ist mit dem Ende der letzten Saison ausgelaufen. Seither suchten die Wiener einen neuen Geldgeber. Und haben diesen nun gefunden.
Dabei handelt es sich um das weltweit agierende Catering-Unternehmen Aramark. Dies ist kein Unbekannter am Verteilerkreis. Seit der Saison 2025/26 ist Aramark für die Stadiongastronomie zuständig. Und nicht nur bei den Veilchen. Das Unternehmen ist in 22 Ländern aktiv, betreut unter anderem auch den FC Barcelona, den HSV oder VfB Stuttgart, sowie diverse Kantinen. Das Unternehmen hat weltweit über 255.000 Mitarbeitende, erwirtschaftet einen Umsatz von 13 Milliarden Euro im Jahr.
"Es ist ein für die Austria sehr attraktiver Deal", erklärte Austrias Finanz-Vorstand Harald Zagiczek. "Wir wollten uns nicht unter unserem Niveau verkaufen. Wir konnten uns das leisten und sind in einer ansprechenden Werthaltigkeit zum Abschluss gekommen", meinte der Austria-Vorstand.
Der Deal ist zunächst einmal bloß auf ein Jahr ausgelegt. Auch deshalb, weil der Sport-Caterer erstmals als Hauptsponsor eines Klubs auftritt.
Die Premiere gibt es bereits am Donnerstag im Drittrunden-Rückspiel der Conference-League-Qualifikation gegen Beitar Jerusalem aus Israel. Bereits da wird die Austria mit dem Catering-Unternehmen auf der Brust auflaufen. Ab Donnerstag, 12 Uhr, werden die Veilchen-Trikots ausschließlich mit dem Sponsor auf der Brust bedruckt.