Neuer Campus in Linz: "TU könnte sofort starten"

Die Linzer Uni baut massiv aus. Die neue TU könnte bald in diese Räumlichkeiten ziehen.
Die Linzer Uni baut massiv aus. Die neue TU könnte bald in diese Räumlichkeiten ziehen.querkraft/patricia bagienski
Die Linzer Uni plant einen neuen "Campus West" auf 20.000 Quadratmetern. Wohl kein Zufall: Hier könnte auch die neue TU einziehen.

Die Linzer Uni baut massiv aus. Schon jetzt ist die JKU mit ihrem Campus auf einer Größe von 365.000 Quadratmetern die größte Bildungseinrichtung in OÖ. 

Um die Uni für die nächsten Jahrzehnte fit zu machen, wurde ein internationaler Architektur-Wettbewerb für den "Campus West" ausgeschrieben. Die Ergebnisse wurden am Mittwoch von Rektor Meinhard Lukas, BIG-CEO Hans-Peter Weiss und Peter Sapp vom Architekturbüro "querkraft" vorgestellt.

Letztere konnten sich mit ihrem Projekt durchsetzen. Der Entwurf "House of Schools" “ bildet im Ensemble der Bestandsgebäude "eine neue attraktive Hofsituation", so die Uni in einer Aussendung. 

20.000 Quadratmeter neu

Der drei „Schools“ konzentrieren sich auf einer Grundfläche von ca. 6.000 Quadratmetern im Südwesten des Campus und schaffen damit eine Gesamtnutzfläche von 20.000 Quadratmetern bei einem Gesamtinvestitionsvolumen von bis zu 90 Millionen Euro. 

Die Linzer Uni positioniert sich damit strategisch klug. Immerhin ist für Oberösterreich eine neue Technische Universität mit Schwerpunkt Digitalisierung geplant.

"Bestens geeignet für TU"

"Da wir langfristig planen, können wir kurzfristig auf neue Herausforderungen reagieren. Der Siegerentwurf ist aufgrund seiner offenen Architektur auch bestens geeignet, den Kern der geplanten neuen TU für Digitalisierung zu bilden", so Lukas.

Und er meint weiter: "Mit diesem Projekt könnte sofort gestartet werden, weil mit dem abgeschlossenen Architekturwettbewerb alle vergaberechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Die durch das Projekt geschaffene Nutzfläche von 20.000 Quadratmetern wäre eine hoch interessante Startbasis für eine neue Universität. Vor allem angesichts der Tatsache, dass bei einer Verschränkung der TU mit der JKU die bestehende Lehr- und Verwaltungsinfrastruktur gemeinsam genutzt werden kann".

Die Formel "zwei Universitäten, ein Campus, eine Verwaltung, ein LIT" sei für das Projekt und den Standort die richtige Antwort. "Der größte Campus Österreichs hat jedenfalls das Potenzial für zwei Kepler Universities von internationalem Format", so Lukas weiter.

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