Fussball

Neuer Innenverteidiger: Rapid holt ÖFB-Legionär zurück

Der fünfte Neuzugang bei Rapid Wien. Die Hütteldorfer vermeldeten am Donnerstag die Unterschrift von Innenverteidiger Michael Sollbauer. 
Heute Redaktion
09.06.2022, 17:24

Mit Roman Kerschbaum, Patrick Greil, Nicolas Kühn und Aleksa Pejic haben die Grün-Weißen bis jetzt vier Mittelfeldspieler unter Vertrag genommen. Nun wurde auch in der Innenverteidigung nachgerüstet. Michael Sollbauer kehrt in die Bundesliga zurück, unterschreibt bei Rapid einen Zweijahresvertrag. 

In der abgelaufenen Saison stand der ehemalige Wolfsberg-Spieler beim deutschen Zweitligisten Dynamo Dresden unter Vertrag, konnte den Abstieg der Sachsen in die dritte Liga aber nicht verhindern. Mit 37 Pflichtspieleinsätzen war Sollbauer aber unumstrittener Stammspieler und Abwehrchef. Davor stand der 32-Jährige von Jänner 2020 bis Sommer 2021 bei Barnsley unter Vertrag. 

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Sollbauer hat "Führungsqualitäten"

"Michael Sollbauer ist als langjähriger Kapitän des WAC zuerst nach England und dann nach Deutschland gewechselt und auch bei seinen Auslandsstationen rasch zum Vizekapitän geworden. Schon das sagt einiges über seine Persönlichkeit und seine Führungsqualitäten aus. Er hat eine sehr gute Einstellung, coacht seine Mitspieler und verfügt über einen Top-Charakter sowie viel Erfahrung. Daher freue ich mich, dass wir mit ´Sole´ einen wichtigen Baustein für unsere künftige Mannschaft zur Zusammenarbeit gewinnen konnten", sagte Rapid-Sportgeschäftsführer Zoran Barisic nach der Unterschrift des Innenverteidigers. 

"Wir werden unseren Weg mit jungen Spielern konsequent weitergehen, wie ich schon oft betont habe, braucht es aber die richtige Mischung mit routinierten Akteuren. Da passt Sollbauer perfekt, zudem war er im Verlauf seiner bisherigen Karriere kaum verletzt und bringt eine hervorragende Mentalität mit", ergänzte der grün-weiße Sport-Boss. "Wir sind auf dieser Position nun wirklich sehr stark und vielfältig besetzt und wissen aus der Vergangenheit, dass dies auch notwendig ist", ergänzte Coach Ferdinand Feldhofer, der in Wolfsberg nur wenige Wochen mit Sollbauer zusammenarbeitete. 

Rapid "im Hinterkopf"

"In meiner langen und sehr schönen Zeit beim WAC durfte ich oft gegen Rapid spielen, schon damals hatte ich immer im Hinterkopf, dass es großartig wäre, auch einmal selbst für diesen besonderen Verein tätig sein zu dürfen. Dass es nun sozusagen über Umwege geklappt hat, freut mich nicht nur, sondern macht mich auch sehr stolz", meinte Sollbauer zu seinem Wechsel nach Hütteldorf. "Als Rapid die Gespräche mit mir und meinem Management aufgenommen hat, war für mich von Anfang an klar, dass ich künftig ein Teil dieser Mannschaft sein möchte und ich finde es richtig cool, dass es nun tatsächlich geklappt hat", ergänzte der 32-Jährige. 

Sollbauer lief in 310 Spielen für Wolfsberg auf, bestritt für Barnsley 61 Pflichtspiele.