Der polnische Torjäger teilte dem deutschen Serienmeister jedenfalls bereits mit, seinen 2023 auslaufenden Vertrag nicht verlängern zu wollen. Darüber hinaus plant Lewandowski bereits den Abschied im kommenden Sommer. Der FC Barcelona gilt als Abnehmer. Zuletzt wurde eine Ablösesumme von kolportierten 40 Millionen Euro ins Spiel gebracht. Noch kam von den Bayern-Bossen jedoch ein Veto.
Ähnlich gelassen präsentierte sich der Weltklasse-Tormann nach seiner Vertragsverlängerung in München. Auf das bevorstehende Transfer-Theater angesprochen, meinte Neuer: "Er hat einen Vertrag bis 2023. Das heißt, er bleibt uns erhalten. Außer es passiert etwas, mit dem alle Seiten zufrieden sind."
An eine schmutzige Trennung glaubt Neuer jedenfalls nicht. "Ich denke, dass er und der Verein ganz normal miteinander sprechen können", so der 36-Jährige. Der sich sicher ist, dass selbst im Falle eines Abgangs ein adäquater Ersatz gefunden werden kann. "Der Verein hat immer einen guten Kader zusammengestellt. Wir hatten immer eine Top-Mannschaft. Daher bin ich mir sicher, dass man die richtigen Entscheidungen für den FC Bayern treffen wird", erklärte Neuer weiter.
In der laufenden Saison erzielte der Weltfußballer 50 Tore in 46 Pflichtspielen. Als Ersatz ist unter anderem auch ÖFB-Legionär Sasa Kalajdzic im Gespräch.