Neuer Vize-Bürgermeister? Wiederkehr über die Koalition

Der Wiener Neos-Chef Christoph Wiederkehr
Der Wiener Neos-Chef Christoph WiederkehrGEORG HOCHMUTH / APA / picturedesk.com
Der Wiener Neos-Chef Christoph Wiederkehr äußert sich zum Gesprächsangebot der SPÖ Wien. Läuft alles nach Plan, könnte er Vizebürgermeister werden.

Seit Dienstagmittag ist es fix: Die Wiener SPÖ will mit den Neos in Koalitionsverhandlungen eintreten. Das hatte Bürgermeister Michael Ludwig in einer Pressekonferenz erklärt. Ab 13.30 Uhr äußerte sich der Wiener Neos-Chef Christoph Wiederkehr erstmals über die bevorstehenden Gespräche.

Die Themen der Neos

Laut Wiederkehr, der seine Pressekonferenz im Freien abhielt, habe er Ludwig als Mann mit "Handschlagqualität" kennengelernt. Der Wiener Obmann der Pinken wolle eine "Reformkoalition" bilden – vor allem im Bereich der Bildung. Im Wahlkampf hatte er denm Posten des Bildungsstadtrats gefordert. Ob es dazu kommt, muss sich erst noch weisen. Die Wiener Politik und Verwaltung sollen, wenn es nach den Neos geht, transparenter werden. "Mir schwebt ein gläserner Staat vor", so Wiederkehr, der ebenfalls ein ambitioniertes Klimaschutzprogramm verspricht.

In Stein gemeißelt ist der Pakt laut Bürgermeister Ludwig nicht: "Falls sich zeigen sollte, dass die vertiefenden Gespräche von dem weg gehen, das in den Vorgesprächen diskutiert wurde, hat die SPÖ zum Glück andere Optionen." Privatisierungen, wie von den Pinken gefordert, seien in diesen Zeiten kein Thema. Sein Ziel sei es, mit dem derzeitigen roten Regierungsteam weiterzuarbeiten.

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