Neues Grab – Niki ruht endlich in Frieden

Die Rückkehr von Lauda ging still und leise über die Bühne: Nachdem er zu Allerheiligen in ein Ersatzgrab gebettet worden war, wurde Niki Nazionale nun in einem schlichten Holzsarg bestattet.
Es ist das erste Weihnachten ohne ihren geliebten Papa – doch die fünf Kinder von Rennfahrer-Legende Niki Lauda († 70) haben nun zumindest einen Ort, an dem sie ihm nahe sein, an ihn denken und eine Kerze entzünden können.

Denn rechtzeitig zum ersten Advent kehrten die Überreste des im Mai verstorbenen Lauda nun auf den Friedhof in Wien-Döbling zurück. Wie von "Heute" berichtet, wird das Grab noch bis Ende des Jahres zu einer Gruft umgestaltet, die dem ganz Großen gerecht werden soll. Der Sarg des Formel-1-Champions musste deshalb vorübergehend übersiedelt werden. Als Dompfarrer Toni Faber zu Allerheiligen einen Friedhofsbesuch bei seinem langjährigen Freund gemacht hatte, staunte er nicht schlecht: Das Grab war leer.

Nun die erlösende Botschaft: "Der Sarg ist wieder da", bestätigt Pfarrer Hubert Ritt auf "Heute"-Anfrage. Ritt hatte bereits Nikis Begräbnis zelebriert – im allerengsten Familienkreis. Ganz fertig ist die Lauda-Grabstätte allerdings noch immer nicht – dies zeigte ein Lokalaugenschein. Ein exquisiter Stein und eine Einfassung werden noch erwartet. Nur Eingeweihte wissen, an welch sonnigem Platz an einer Backsteinmauer Lauda begraben liegt. Denn nicht einmal ein provisorisches Holzkreuz mit dem Namen des Verstorbenen, wie üblich, wurde angebracht. Die Familie des Toten ist auf Privatsphäre bedacht. "Niki Lauda wollte genau dort begraben werden. Es sollte so still wie möglich sein", weiß Ritt.

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