Wenn du eine Allergie hast, ist ein Restaurantbesuch oft ein Risiko. Schon winzige Mengen von bestimmten Stoffen können heftige Reaktionen auslösen. Wer betroffen ist, muss sich darauf verlassen, dass die Angaben in der Speisekarte stimmen oder das Personal Bescheid weiß. Aber auch daheim kann es schnell zu allergischen Reaktionen auf Lebensmittel kommen.
Jetzt soll es bald eine einfache Lösung geben, mit der du selbst testen kannst, ob und welche Allergene in deinem Essen stecken. Das französische Unternehmen bioMerieux hat auf der CES 2026 das Anti-Allergie-Gerät "Allergen Alert" präsentiert.
Für viele ist eine Nahrungsmittelallergie eine tägliche Belastung, denn jeder Bissen kann gefährlich werden, wenn man nicht genau weiß, was drinnen ist. Das Mini-Labor "Allergen Alert" will dir diese Sorge nehmen und dafür sorgen, dass du nur mit einem Knopfdruck in zwei Minuten Bescheid weißt. Du nimmst einfach eine kleine Probe vom Essen, gibst sie in einen Einwegbeutel und steckst diesen in das Gerät um die Analyse zu starten.
Die Ergebnisse sollen so verlässlich sein wie in einem echten Labor mit folgendem Unterschied: Das Gerät erledigt automatisch alle Schritte und läuft mit Batterie. Es ist also überall einsetzbar.
Der Anschaffung des "Allergen Alert" soll rund 200 Dollar kosten, plus eines Monatsabos der benötigten Testbeutel. Mit jedem Beutel kannst du jeweils ein Allergen testen und je nachdem, wie viele das Gerät verwenden, steigt oder sinkt der Monatsbedarf.
Momentan gibt es das Mini-Labor bisher nicht im Handel. Profiköche testen es gerade, um Allergene im Essen zu entdecken, wie CNET berichtet. Die Veröffentlichung ist aber noch für die zweite Jahreshälfte geplant.
Der Hersteller sagt, das Gerät ist ideal für Haushalte, in denen jemand eine Lebensmittelallergie oder Zöliakie hat. Aber auch in Gasthäusern oder Schulen kann es eingesetzt werden, damit Allergene und Gluten in den Speisen erkannt werden. So kann man Betroffene besser schützen.
Gegenwärtig erkennt "Allergen Alert" nur Milcheiweiß und Gluten. Bis 2028 sollen aber auch die neun häufigsten Allergene erkannt werden können – darunter Erdnüsse, Eier, Fisch, Soja, Sesam, Nüsse und Schalentiere.