Wenn die Temperaturen unter Null fallen, zeigt der Winter seine unangenehme Seite. Über Nacht eingefrorene Autoscheiben, platzende Wasserrohre oder streikende Heizungen gehören zu den häufigsten Problemen in der kalten Jahreszeit. Gerade bei plötzlichen Kälteeinbrüchen sind viele Haushalte unvorbereitet – dabei lassen sich die meisten Frostschäden mit einfachen Maßnahmen vermeiden.
Besonders das Auto leidet unter eisiger Kälte. Die Batterie verliert bei Minusgraden deutlich an Leistung, Motoröl wird zähflüssiger und Scheibenwaschanlagen können einfrieren. Wer sein Fahrzeug regelmäßig nutzt, sollte vor allem auf ausreichend Frostschutz achten und die Batterie im Blick behalten. Auch das Anheben der Scheibenwischer von der Windschutzscheibe kann verhindern, dass sie festfrieren und beschädigt werden.
Nicht minder gefährdet sind Wasserleitungen, vor allem in unbeheizten Räumen wie Kellern, Garagen oder Gartenhäusern. Gefriert Wasser in den Rohren, dehnt es sich aus – und das kann zu Rissen oder sogar Rohrbrüchen führen. Eine gleichmäßige Mindesttemperatur im Haus ist daher entscheidend, selbst wenn man verreist ist. Leicht aufgedrehte Heizkörper und das Schließen zugiger Fenster können hier bereits einen großen Unterschied machen.
Auch die Heizung selbst sollte bei Frost nicht unterschätzt werden. Fällt sie aus, kühlt das Haus rasch aus, und Folgeschäden sind oft vorprogrammiert. Regelmäßige Wartung, ausreichender Wasserdruck im Heizsystem und freigehaltene Heizkörper sorgen dafür, dass die Anlage auch bei Minusgraden zuverlässig arbeitet. Wer längere Zeit abwesend ist, sollte die Heizung keinesfalls komplett ausschalten, sondern auf Frostschutzbetrieb stellen.