Geschenkpapier überall, Deko-Chaos, volle Schränke – nach Weihnachten fühlt sich die Wohnung oft an, als hätte ein Sturm gewütet. Genau jetzt ist der perfekte Zeitpunkt für einen kleinen Neustart: Mit ein paar schnellen Entscheidungen schaffst du Platz, Ordnung – und startest leichter ins neue Jahr. Hier sind 10 Dinge, die du nach den Feiertagen sofort aussortieren kannst.
Außerdem: Ausmisten ist wie ein mentaler Reset: Du reduzierst Reize, stärkst Kontrolle, sparst Energie und schaffst Raum – nicht nur in der Wohnung, sondern auch im Kopf.
Ausmisten wirkt bei vielen Menschen spürbar entlastend – und das hat ziemlich konkrete psychologische Gründe. Es geht nicht nur um Ordnung, sondern darum, wie unser Gehirn Reize verarbeitet, Entscheidungen trifft und Emotionen speichert.
Weniger Zeug = weniger Stress im Kopf
Unordnung ist für das Gehirn ein ständiger visueller Reiz. Das kostet Aufmerksamkeit und kann das Gefühl verstärken, "nie fertig" zu sein. Wenn du ausmistest, sinkt die Reizflut – viele erleben das als Ruhe, Klarheit, weniger inneren Druck.
Du bekommst wieder Kontrolle
Chaos fühlt sich schnell nach Kontrollverlust an. Ausmisten ist ein aktiver Schritt: Ich entscheide. Das kann das Selbstwirksamkeitsgefühl stärken – also das Gefühl, Dinge beeinflussen zu können. Genau das wirkt gegen Stress und Überforderung.
Es reduziert Entscheidungs-Müdigkeit
Jeder Gegenstand erzeugt im Alltag Mini-Entscheidungen: "Wohin damit? Brauch ich das? Später…" Weniger Besitz heißt: weniger Entscheidungen – und dadurch mehr mentale Energie für Wichtiges.
Es bringt Dopamin (kleiner Erfolgs-Kick)
Ein aufgeräumtes Regal oder ein voller Spendenkarton liefert sofort ein Belohnungsgefühl: Fortschritt sichtbar gemacht. Das aktiviert das Belohnungssystem – deshalb macht Ausmisten oft sogar süchtig (im positiven Sinn).
Es ist auch emotional – und kann wehtun
Viele Dinge sind mit Erinnerungen verbunden. Beim Aussortieren kommen deshalb auch Gefühle hoch: Schuld ("War teuer"), Trauer ("Erinnerung an früher"), Angst ("Vielleicht brauch' ich’s noch"). Das ist normal. Psychologisch bedeutet Ausmisten oft auch: Abschied nehmen, Prioritäten klären, loslassen lernen.
Es kann die Stimmung heben
Ordnung im Außen wirkt bei vielen wie Ordnung im Inneren: weniger Überforderung, mehr Motivation, besserer Schlaf