Ausmisten

Mehr Platz im neuen Jahr: Diese 10 Dinge können weg

Nach den Feiertagen platzt die Wohnung oft aus allen Nähten. Mit diesen 10 schnellen Entrümpel-Tipps schaffst du sofort wieder Platz.
Heute Life
02.01.2026, 15:03
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Geschenkpapier überall, Deko-Chaos, volle Schränke – nach Weihnachten fühlt sich die Wohnung oft an, als hätte ein Sturm gewütet. Genau jetzt ist der perfekte Zeitpunkt für einen kleinen Neustart: Mit ein paar schnellen Entscheidungen schaffst du Platz, Ordnung – und startest leichter ins neue Jahr. Hier sind 10 Dinge, die du nach den Feiertagen sofort aussortieren kannst.
Außerdem: Ausmisten ist wie ein mentaler Reset: Du reduzierst Reize, stärkst Kontrolle, sparst Energie und schaffst Raum – nicht nur in der Wohnung, sondern auch im Kopf.

Wohnungs-Chaos? Das muss raus

1
Geschenkpapier-Reste & zerknüllte Schleifen
Alles, was eingerissen, verknittert oder so klein ist, dass es kein Geschenk mehr abdeckt: weg damit.
Tipp: Ein paar hübsche Bänder aufheben, den Rest entsorgen.
2
Verpackungsberge: Kartons, Styropor, Füllmaterial
Viele behalten Kartons "für den Fall" – und stapeln sie bis zum Sanktnimmerleinstag.
Entscheide sofort:
- Retouren-Karton (aufheben, beschriften)
- Rest → Altpapier/Abfall
3
Doppelte Geschenke
Zweimal Duftkerze, dreimal Socken, zwei gleiche Mixer? Wenn du es nicht brauchst, sofort umtauschen oder weiterverschenken.
Je schneller du’s machst, desto eher gelten noch Umtauschfristen.
4
Alte Weihnachtskarten, Kuverts & Deko-"Kleinkram"
Manches ist süß – aber jedes Jahr sammelt sich mehr an. Karten mit sentimentalem Wert kannst du fotografieren oder 1–2 aufheben, der Rest: Papiermüll.
5
Defekte Lichterketten & kaputter Christbaumschmuck
Wenn es im letzten Jahr schon "nur mit Wackelkontakt" ging: entsorgen.
Kaputte Lichterketten gehören zum Elektroschrott, nicht in den Restmüll.
6
Schokolade & Süßes, das niemand isst
Ja - es gibt tatsächlich Süßigkeiten, die werden alt und bleiben unangetastet.
Optionen:
- Freunden/Arbeit mitgeben
- spenden (wenn möglich)
- oder: ehrlich sein – weg
7
Abgelaufene Lebensmittel & "Reste" aus dem Kühlschrank
Nach Raclette, Braten & Co. bleiben oft halbvolle Packungen übrig.
Alles, was: 
- schlecht riecht
- verdorben aussieht
- längst abgelaufen ist
→ sofort entsorgen.
8
Kleidung, die du nie anziehst
Der Klassiker: Geschenke, die nicht passen, oder alte Pullis, die "für zu Hause" sind – aber nie getragen werden.
Regel: Wenn du es seit einem Jahr nicht anhattest, kann es weg.
9
Alte Batterien & leere Akkus
Nach Weihnachten liegen sie überall: aus Spielzeug, Deko, Fernbedienung.
Sammeln und zur Batterie-Sammelbox (Supermarkt, Drogerie) bringen – das ist schnell erledigt.
10
Unbenutzte Deko & "Staubfänger"
Dinge, die du nur aus Pflichtgefühl hinstellst, sind keine Dekoration – sie sind Ballast.
Wenn du beim Auspacken schon denkst "Wohin damit?", ist das ein Zeichen. Spende es, verkaufe es oder entsorge es.

Was passiert psychologisch beim Ausmisten?

Ausmisten wirkt bei vielen Menschen spürbar entlastend – und das hat ziemlich konkrete psychologische Gründe. Es geht nicht nur um Ordnung, sondern darum, wie unser Gehirn Reize verarbeitet, Entscheidungen trifft und Emotionen speichert.

Weniger Zeug = weniger Stress im Kopf

Unordnung ist für das Gehirn ein ständiger visueller Reiz. Das kostet Aufmerksamkeit und kann das Gefühl verstärken, "nie fertig" zu sein. Wenn du ausmistest, sinkt die Reizflut – viele erleben das als Ruhe, Klarheit, weniger inneren Druck.

Du bekommst wieder Kontrolle

Chaos fühlt sich schnell nach Kontrollverlust an. Ausmisten ist ein aktiver Schritt: Ich entscheide. Das kann das Selbstwirksamkeitsgefühl stärken – also das Gefühl, Dinge beeinflussen zu können. Genau das wirkt gegen Stress und Überforderung.

Es reduziert Entscheidungs-Müdigkeit

Jeder Gegenstand erzeugt im Alltag Mini-Entscheidungen: "Wohin damit? Brauch ich das? Später…" Weniger Besitz heißt: weniger Entscheidungen – und dadurch mehr mentale Energie für Wichtiges.

Es bringt Dopamin (kleiner Erfolgs-Kick)

Ein aufgeräumtes Regal oder ein voller Spendenkarton liefert sofort ein Belohnungsgefühl: Fortschritt sichtbar gemacht. Das aktiviert das Belohnungssystem – deshalb macht Ausmisten oft sogar süchtig (im positiven Sinn).

Es ist auch emotional – und kann wehtun

Viele Dinge sind mit Erinnerungen verbunden. Beim Aussortieren kommen deshalb auch Gefühle hoch: Schuld ("War teuer"), Trauer ("Erinnerung an früher"), Angst ("Vielleicht brauch' ich’s noch"). Das ist normal. Psychologisch bedeutet Ausmisten oft auch: Abschied nehmen, Prioritäten klären, loslassen lernen.

Es kann die Stimmung heben

Ordnung im Außen wirkt bei vielen wie Ordnung im Inneren: weniger Überforderung, mehr Motivation, besserer Schlaf

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