Kerzen sorgen für Gemütlichkeit, entspannte Stimmung und warmes Licht. Doch oft tropfen sie, rußen oder sind schneller abgebrannt als erwartet. Ein einfacher Trick kann all diese Probleme lösen – und du hast ihn wahrscheinlich schon zu Hause: Eine Prise Salz soll dabei helfen, Kerzen sauberer und länger brennen zu lassen.
Gibst du eine kleine Menge Salz in das geschmolzene Wachs rund um den Docht, verändert sich der Brennvorgang: Dieses sorgt dafür, dass das Wachs langsamer schmilzt und nicht so schnell verbrennt. Mit einer Prise Salz brennt die Kerze ruhiger, gleichmäßiger und deutlich länger. Vor allem bei Teelichtern oder Stumpenkerzen zahlt sich der Trick aus.
Ein bekanntes Problem vieler Kerzen ist das sogenannte "Pilzen" des Dochtes. Dabei bilden sich Kohlenstoffablagerungen, die zu Rauch und Ruß führen. Salz hilft, diesen Effekt zu reduzieren, indem es den Verbrennungsprozess stabilisiert. Die Flamme bleibt sauberer, die Luft klarer und dunkle Rußspuren an Glas oder Wand werden vermieden.
Salz kann außerdem für eine stabilere Flamme sorgen. Unregelmäßiges Flackern wird reduziert, weil das Wachs gleichmäßiger schmilzt. Gerade bei dekorativen Kerzen oder bei Tischlicht macht das einen sichtbaren Unterschied: Die Flamme wirkt ruhiger und gleichmäßiger.
Besonders praktisch: Salz kann überschüssiges Wachs aufnehmen. Streut man etwas davon in ein Teelicht oder rund um den Docht, tropft deutlich weniger Wachs über den Rand. Kerzenhalter und Oberflächen bleiben sauber – und das Licht brennt kontrollierter ab.
Ein häufiges Kerzenproblem ist das ungleichmäßige Abbrennen: In der Mitte schmilzt das Wachs tief ein, während am Rand dicke Reste zurückbleiben. Salz kann diesen Effekt ausgleichen, indem es den Schmelzprozess stabilisiert und die Bildung unschöner Mulden verhindert.
Wichtig beim Tipp ist die Dosierung: Eine kleine Prise Salz genügt völlig. Am besten streust du es vorsichtig in das geschmolzene Wachs, sobald die Kerze einige Minuten gebrannt hat. Zu viel Salz ist nicht nötig – weniger ist hier mehr.