So dominant wie aktuell war Mikaela Shiffrin im Slalom zuletzt im Winter 2018/19. Beim Klassiker in Flachau könnte die US-Amerikanerin nun sogar ihre eigene Bestmarke übertreffen.
Das neue Jahr startet mit einer wahren Ski-Offensive in Österreich. Nach dem Semmering folgen in den kommenden Wochen gleich acht Weltcup-Rennen: Zauchensee (Damen, 10./11.), Flachau (Damen, 13.), Kitzbühel (Herren, 23.–25.) und Schladming (Herren, 27./28.). Entsprechend groß ist der Andrang – der Ticketverkauf läuft bereits auf Hochtouren.
Zunächst geht es für die Stars aber nach Kranjska Gora. Nur wenige Kilometer jenseits der Grenze stehen für Julia Scheib, Mikaela Shiffrin & Co. ein Riesentorlauf am Samstag und ein Slalom am Sonntag auf dem Programm. "Am Semmering gab es ein bisschen viel Drama", blickte Shiffrin noch einmal auf die Diskussionen um die Kurssetzung zurück. "Ich hoffe, dass es im neuen Jahr wieder nur um den Sport geht."
Sportlich scheint die 30-Jährige derzeit ohnehin kaum zu schlagen. Alle fünf bisherigen Slalomrennen der Saison gingen an Shiffrin – eine Serie, die selbst ihr nur selten gelang. Zuletzt gewann sie im Winter 2018/19 sogar die ersten sechs Slaloms. Diese Marke kann sie nun am Sonntag einstellen und beim Flutlicht-Slalom in Flachau sogar überbieten. Der letzte Slalomsieg ohne Shiffrin datiert übrigens vom 9. März 2025, als Katharina Truppe in Åre triumphierte. Die Kärntnerin weiß: "Wenn Mika ihr Potenzial ausschöpft, geht es für den Rest nur um Platz zwei."