Skisprung-Routinier Simon Ammann ist bei seiner 27. Vierschanzentournee zur Halbzeit aus dem Schweizer Aufgebot gestrichen worden. Wie der nationale Verband bekanntgab, tritt der 44-Jährige nach den beiden Bewerben in Deutschland die Heimreise an. Sowohl in Oberstdorf als auch beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen verpasste Ammann jeweils den zweiten Durchgang und belegte Rang 34 – ein herber Rückschlag im Kampf um ein Olympia-Ticket.
Auch der 20-jährige Juri Kesseli muss die Tournee vorzeitig beenden. Für die Springen in Innsbruck (Sonntag, 13.30 Uhr) und Bischofshofen rücken Felix Trunz und Killian Peier ins Team und erhalten die Chance, sich zu empfehlen. Für Ammann, Doppel-Olympiasieger von 2002 und 2010, wird der Traum von der achten Olympia-Teilnahme bei den Winterspielen in Italien damit immer fraglicher.
Der 23-fache Weltcupsieger hofft auf einen der vier Olympia-Startplätze im Schweizer Team. Gregor Deschwanden, aktuell 18. der Tournee, gilt als Fixstarter, auch Sandro Hauswirth (21.) konnte bislang gute Argumente sammeln.