Keine Chance gegen Prevc

"Fair war es nicht" – ÖSV-Adler hadert mit Bedingungen

Jan Hörl kritisiert die wechselnden Bedingungen beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen.
Sport Heute
02.01.2026, 07:40
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Domen Prevc steuert bei der Vierschanzentournee scheinbar unaufhaltsam dem Gesamtsieg entgegen. Nach zwei Bewerben beträgt sein Vorsprung in der Gesamtwertung auf den ersten Verfolger Jan Hörl bereits 15 Punkte. Doch hätte der Abstand womöglich kleiner ausfallen können?

Genau das ließ Hörl nach dem Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen anklingen. Der 27-jährige ÖSV-Adler kritisierte ungleiche Bedingungen bei seinem zweiten Sprung: "Leider war es nicht fair." Unmittelbar vor seinem Versuch wurde der Anlauf um eine Luke verkürzt, gleichzeitig nahm der Rückenwind zu.

"Der zweite Sprung war eine zache Partie. Von den Bedingungen her war das sehr schwer. Ich habe mich irgendwie gerettet, aber ganz fair war es nicht", erklärte Hörl, der nach 141,0 Metern im ersten Durchgang im zweiten auf 131,5 Meter kam.

Trotzdem durfte sich Hörl über Rang zwei freuen. Mit 287,7 Punkten musste er sich nur Prevc (303,1) geschlagen geben und hielt sich mit Kritik nicht lange auf. "Der zweite Platz ist natürlich megacool. Ich freue mich auch für Stephan (Embacher) und seinen dritten Platz. Die Jungen im Team pushen uns, wir müssen uns extrem strecken – diese Mischung funktioniert sehr gut", so Hörl.

In der Gesamtwertung führt Prevc mit 619,8 Punkten vor Hörl (584,8) und Embacher (578,3). Dahinter folgen Felix Hoffmann (573,2), Ryoyu Kobayashi (572,8) und Philipp Raimund (566,6). Nächste Station der Tournee ist die Bergiselschanze in Innsbruck, die Qualifikation für das nächste Springen steigt am Samstag.

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