Ende November gab es einen Riesenwirbel bei der Pfotenhilfe in Lochen. Tourengeher hatten zwei Katzen herumirrend auf der Bergspitze des sogenannten "Wiesenhörndls" in der Gemeinde Krispl, Salzburg im Tiefschnee entdeckt, die verzweifelt nach Futter bettelten ("Heute"-Tierisch berichtete).
Wie man auf die Idee kommt, Katzen auf einen verschneiten Gipfel zu bringen, ist jedem Tierschützer ein Rätsel, aber man kam natürlich sofort mit Lebendfallen zu der besagten Stelle. Nicht nur zwei, sondern sogar vier Katzen wurden innerhalb von ein paar Tagen eingefangen, da allesamt halb verhungert in die Falle krochen.
„Wir mussten damals rasch handeln, denn zum Hunger, Durst und Schnee kommen dort mittlerweile teils Nachttemperaturen nahe minus 20 Grad!“Johanna StadlerChefin, Pfotenhilfe
"Die jungen Katzen waren zudem schon dehydriert und es war überall auffälliger Katzendurchfall im Schnee", erzählt die Tierschützerin weiter über die Rettungsaktion mit Lebendfallen auf Schlitten.
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Mittlerweile sind die drei feschen Burschen namens Snow, Frosty und Flocke sowie die langhaarige Schönheit Molly sehr zutraulich und rundum medizinisch versorgt, also kastriert, geimpft, gechippt, gegen Parasiten behandelt und gesund.
„Sie suchen ab sofort - alle zusammen oder pärchenweise - ein schönes Zuhause, denn seit ihrer Rettung möchten sie auf ihre gewohnten weichen, warme Betten keinesfalls mehr verzichten müssen“
Zu bedenken wäre allerdings der Freilauf, denn die Gefahren des Straßenverkehrs kennen sie nicht, weshalb sie entweder Wohnungshaltung oder eher abgelegene Häuser bevorzugen.