Tierisches Gezwitscher

Steht erneut dieser Vogel auf dem Stockerl?

Nach Eingang von bisher rund 21.000 Meldungen lassen sich erste spannende Trends des größten österreichischen Citizen Science-Projekts erkennen.
08.01.2026, 11:20
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Am vergangenen Wochenende haben sich trotz eisiger Kälte tausende Vogelbegeisterte eine Stunde in Gärten und Parks gesetzt, um bei der Stunde der Wintervögel ganz akribisch mitzuzählen. Die erste Trendanalyse weist wieder auf die niedliche Kohlmeise als häufigster Wintergast hin. Noch bis 14. Jänner können die Meldungen online oder postalisch an BirdLife Österreich übermittelt werden. Das Endergebnis der Stunde der Wintervögel 2026 wird nach Auswertung aller eingelangten Meldungen am 21. Jänner 2026 vorliegen.

Immer weniger Vögel im Vergleich

Auch wenn die letzten sechs Jahre von insgesamt 17 mit etwa 25 bis 30 Vögel pro Gärten eine stabile Kennzahl wiedergibt, so ist der Langzeitvergleich besorgniserregend. Immerhin waren in den ersten sechs Zähljahren noch durchschnittlich 40 Vögel pro Garten anwesend.

Die Kohlmeise war voraussichtlich auch in diesem am Zählwochenende der häufigste Vogel im winterlichen Siedlungsraum, gefolgt von Haussperling und Feldsperling. An den Zähltagen ist die Kohlmeise in neun von zehn Gärten geflattert.

„Typische Siedlungsvögel verlieren durch die zunehmende Verbauung bzw. Verdichtung des Siedlungsraums sowie naturfern gestaltete Grünräume unserer Städte und Dörfer ihre Lebensräume. Je weniger heimische Hecken und Bäume, umso weniger Vögel.“
Evelyn HoferVogelschutzorganisation Birdlife

Folgende Hecken sind für viel Gezwitscher wichtig:

Im Vergleich zum Vorjahr sind darüber hinaus deutlich weniger Vögel aus nördlichen Regionen in die heimischen Siedlungsräume eingeflogen. "Es fanden heuer keine nennenswerten Einflüge von Bergfinken, Kernbeißern und Erlenzeisigen sowie anderen Arten aus nördlichen Ländern statt", so Hofer.

{title && {title} } red,tine, {title && {title} } 08.01.2026, 11:20
Jetzt E-Paper lesen