Eiskälte in Österreich – und sie wird gefährlich: Vor allem im Westen und Süden des Landes stürzen die Temperaturen auf bis zu minus 20 Grad. Die GeoSphere Austria hat bereits Wetterwarnungen ausgegeben.
Auch das Rote Kreuz schlägt Alarm. Chefarzt Dr. Wolfgang Schreiber warnt: "Extreme Kälte ist eine Gefahr für die Gesundheit und sogar für das Leben, wenn man sich nicht rechtzeitig aufwärmen kann."
Der Appell: "Schützen Sie sich selbst und achten Sie auf Ihre Mitmenschen!" Besonders ältere, kranke oder obdachlose Personen sind jetzt gefährdet.
Tipps des Roten Kreuzes
Beachten Sie die Wetterberichte und Vorhersagen! – Schnell kann es passieren, dass Sie ein paar Tage nicht aus dem Haus können. Dann können Sie sehr gut ihre Vorräte verwenden.
Es sollte genügend Heizmaterial vorhanden sein! – Fernab von Fernwärme und Strom, gibt es noch andere Heizmaterialien. Schauen Sie, dass immer genügend vorhanden ist, um auch eine Zeit lang ohne Nachbeschaffung auszukommen.
Achten Sie auf ausreichende Ernährung und Flüssigkeitszufuhr! – Nicht nur bei einer Hitzewelle wichtig, sondern auch bei Kälte.
Vermeiden Sie Überanstrengung im Freien! - Gefahr für Kreislauf und Herz!
Achten Sie auf Anzeichen von Unterkühlung und Erfrierungen! – Zittern, Gedächtnisverlust, Ermüdung, Benommenheit,…
Es kann passieren, dass Sie mit dem Auto hängen bleiben! – Setzen Sie einen Hilferuf (Handy, Notrufsäule, etc.) ab. Warten Sie im Auto auf Hilfe, machen Sie sich eventuell bemerkbar (Warnjacke auf Antenne binden). Verlassen Sie ihr Auto nur, wenn ein Gebäude in der Nähe ist.
Helfen Sie anderen Menschen! – Vor allem ältere und kranke Menschen leiden unter der Kälte besonders stark. Achten Sie auf Freunde und Nachbarn in ihrem Umfeld, um ihnen notfalls helfen zu können.
Für den Selbstschutz gibt’s klare Empfehlungen: Wetterberichte verfolgen, ausreichend heizen, Vorräte checken und Aktivitäten im Freien möglichst meiden. Kälte kann Herz und Kreislauf stark belasten. Erste Anzeichen für Unterkühlung: Zittern, Benommenheit, Gedächtnisverlust – wer das spürt, soll rasch einen beheizten Raum aufsuchen.
Die Bilder des Tages
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Auch Stürze auf Glatteis sind ein Risiko. Dr. Schreiber: "Erste Hilfe kann Leben retten – und wer nicht selbst helfen kann, soll ohne Zögern 144 rufen."