Neues Wahlrecht ist zu "großen Stücken" fertig

Bild: Grafik: Christoph Gossy

Die Qual der Wahl: Nach derzeitigem Wahlrecht kann die stimmenstärkste Partei die absolute Mandatsmehrheit erlangen - auch mit unter 50 Prozent. Opposition und Grüne drängen seit Jahren auf Änderungen.

Die Qual der Wahl: Nach derzeitigem Wahlrecht kann die stimmenstärkste Partei die absolute Mandatsmehrheit erlangen – auch mit unter 50 Prozent. Opposition und Grüne drängen seit Jahren auf Änderungen.

Jetzt sprach SP-Klubchef Rudi Schicker im Ö1-Interview davon, dass man in „großen Stücken“ mit der Reform fertig sei, "sehr nah an dem bleiben möchte, was Bestand hat in Wien". Grünen-Landessprecher Georg Prack: "Wir verhandeln. Exakt das Wahlrecht, das wir wollen, wird es nicht geben. Jenes, das die SPÖ will, aber auch nicht."

Die Oppositionsparteien sehen einen "Umfaller" der Grünen. Nach der Wunschversion hätte die SP bei der Wahl 2010 weniger Mandate gehabt, Grüne und VP mehr.

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