Neujahrskonzert punktet mit Uhudler und Salzstangerl

Das Klassikevent zum Jahresbeginn fand erstmals im leeren Wiener Musikverein statt. Die Fans waren dennoch begeistert. 2022 dirigiert Daniel Barenboim

Aufgrund der Corona-Pandemie muss das Klassikgroßevent unter Dirigent Riccardo Muti heuer erstmals gänzlich ohne Livepublikum stattfinden. Doch die Wiener Philharmoniker machen aus der Not eine Tugend.

Zuschauer aus dem Wohnzimmer 

Denn obwohl die Musiker erstmals seit 1941 vor leeren Rängen auftreten mussten, so ganz ohne Live-Atmosphäre verlief das Neujahrskonzert dann doch nicht. So wurde der Jubel von rund 7.000 Menschen über Server gebündelt und via Lautsprecher im Musikverein eingespielt.

Burgenland-Video begeistert Klassik-Fans

Außerdem sind es 2021 genau 100 Jahre, dass aus dem ehemaligen Deutsch-West-Ungarn das Burgenland wurde und Österreich sein neuntes Bundesland bekam. Diesem Thema widmet sich auch der diesjährige, in den sozialen Medien gefeierte, Pausenfilm: "Happy Birthday, Burgenland! 1921 bis 2021".

Dazu kam, dass die 26-jährige Geigerin Lara Kusztrich aus Neudorf bei Parndorf (Bezirk Neusiedl am See) heute ihre Premiere bei den Wiener Philharmonikern feiern durfte. 

2022 wird der in Buenos Aires geborene Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper Unter den Linden, Daniel Barenboim das Neujahrskonzert leiten. Das gab das Orchester gegenüber der APA bekannt. Damit setzt man nach Routinier Muti, der heute bereits auf seinen sechsten Einsatz am Neujahrskonzertpult kam, auf einen ebenfalls erfahrenen Dirigenten. So wird der Auftritt von Barenboim am 1. Jänner 2022 sein drittes Engagement für das Neujahrskonzert nach 2009 und 2014 werden.

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