Neujahrsvorsätze als Mama? Ja, aber anders.

2021 wird anders.
2021 wird anders.Getty Images/iStockphoto
"Heute"-Redakteurin und Bloggerin Christine Scharfetter erzählt von ihren täglichen Erfahrungen als Mama.

Der Jahreswechsel steht kurz bevor und viele da draußen machen sich wieder einmal Gedanken über die Dinge, die sie 2021 ändern wollen. Klar, schließlich ist ein neues Jahr fast schon, wie ein Neubeginn und damit ein guter Anlass, um alte Gewohnheiten zu überdenken oder tatsächlich einfach etwas ganz Neues zu beginnen. Nur ist es mit Vorsätzen eben so eine Sache - vor allem bei mir. Spätestens am 2. Jänner ist wieder alles anders und die Vorsätze "Abnehmen", "etwas neues Lernen" oder "weniger Stress" schon wieder gekippt.

Auch könnte ich euch jetzt mit Phrasen, wie "mehr Familienzeit", "konsequenter Aufräumen" und "weniger Arbeiten" langweilen. Aber jetzt einmal ganz ehrlich, das wird auch 2021 nicht klappen. Also gehe ich die Thematik dieses Mal mit Humor an und werde mir im nächsten Jahr einfach die Anregungen meiner kleinen Tochter zu Herzen nehmen.

Eier, Eier, Eier, jeden Tag!

Ihr fragt euch jetzt, was eine noch nicht einmal Zweijährige für Anregungen geben kann? Ganz einfach: Nach "Mama" und "Papa" ist neues Lieblingswort "Eier".

Christine Scharfetter ist "Heute"-Redakteurin und Bloggerin auf www.TheHallstand.com. Seit über zwölf Monaten lernt sie nun immer wieder neue Grenzen in ihrem Leben als Mutter der kleinen Frankie Malou kennen.

Instagram.com/christinescharfetter

Wann auch immer man Frankie Malou fragt, was sie am Liebsten isst oder was Mama am besten kann, kommt, wie aus der Pistole geschossen: "Eier!" Soll mir recht sein, wenn mein Kind Eier möchte, dann bekommt es Eier. Damit hätten wir schon einmal Neujahrsvorsatz Nummer eins.

Nummer zwei: Nein? Na dann halt nicht. Ja, ein weiteres Lieblingswörter von ihr ist "Nein!" oder "Na!". Wenn ich sie frage, ob wir schlafen gehen, kommt - was für eine Überraschung - meistens ein "Nein!" zurück. Da es oft zu einem Kampf ausartet, wenn ich mir einbilde, dass mein Kind um 20 Uhr im Bett sein muss und uns beiden nur Kraft und Nerven raubt, werde ich mir auch diese Anregung zu Herzen nehmen. Sie darf 2021 einfach länger aufbleiben. Ausprobiert haben wir dieses Vorhaben übrigens schon während der Feiertage und siehe da: Ich muss keine fünf Bücher mehr lesen, sondern nur noch eines, anschließend nicht mehr diskutieren, ob sie nun im Bett bleibt oder nicht und ich bin wesentlich früher wieder aus ihrem Zimmer draußen.

Manchmal macht man sich das Leben wohl selbst unnötig schwer. Damit ist 2021 Schluss!

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