Laut dem Büro von Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SP) wurden in Niederösterreich neun Fälle der Omikron-Variante entdeckt.
Die Omikron-Variante des Coronavirus wurde in Niederösterreich erstmals am 30. November bei einem Asylwerber aus Südafrika nachgewiesen, der in einem Asylquartier in Schwechat (Bezirk Bruck) untergebracht ist. Mit vier weiteren Personen hatte der Asylwerber Kontakt - Anfang Dezember stand NÖ damit bei fünf Omikron-Fällen im Bezirk Bruck.
In der Zwischenzeit war ein Fall im Bezirk St. Pölten-Land dazugekommen, seit dem Wochenende kamen nun weitere drei Fälle hinzu - zwei im Bezirk Bruck an der Leitha und erstmals ein Fall im Bezirk Gänserndorf. Auch diese neuen Fälle stehen im Zusammenhang mit dem Omikron-Cluster in der Schwechater Asylunterkunft. Betroffen sind demnach zwei Asylwerber und ein Beschäftigter aus dem Bezirk Gänserndorf.
Von den insgesamt neun Infizierten sind inzwischen bereits wieder sieben genesen, zwei (ein Fall im Bezirk Bruck und eben jener im Bezirk Gänserndorf) werden als aktiv erkrankt registriert. Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 29 Jahre, ins Spital musste niemand.