Neureuther rät Mini-Hirscher: "Mach es nicht wie ich"

Felix Neureuther analysiert den Schwung von Luca Stocker.
Felix Neureuther analysiert den Schwung von Luca Stocker.Gepa, Facebook/"Heute"-Montage
Mit Felix Neureuther hat der kleine Luca Stocker einen großen Fan. Der Ski-Star rät dem "Mini-Hirscher" aber: "Mach es wie der Marcel, nicht wie ich."

Luca Stocker ist zwar erst neun Jahre alt, arbeitet aber schon an der ganz großen Ski-Karriere. Mit Videos in sozialen Netzwerken hat der Kärntner bereits für Aufsehen gesorgt. Sein Fahrstil samt Innenlagen erinnert an den achtfachen Gesamtweltcupsieger. "Ich nenne die Popo-Schwünge, weil der Arsch fast am Boden ist", lachte der Neunjährige bei ServusTV.

Das beeindruckt auch Hirscher-Kumpel Felix Neureuther. "Die Technik ist natürlich super. Das schaut schon ganz ordentlich aus. Das Entscheidende ist aber, dass du eine Gaudi hast. Da ist es auch egal, ob du ein Rennen gewinnst." 

Trotzdem riet der Bayer bei der Schwung-Analyse augenzwinkernd: "Wenn nur ein bisschen etwas von mir dabei ist, kann er es vergessen. Mach es lieber wie der Marcel. Dann ist alles gut."

"Kinder, was macht ihr da?"

Doch auch Neureuther, selbst Vater, hob den mahnend den Finger. "Ich habe bei Gletscher-Trainings im Juli und August erlebt, dass dort 50 Prozent Kinder-Mannschaften vor Ort waren. Da denke ich mir: ,Kinder, was macht ihr da? Geht doch ins Schwimmbad.´ Damit schreckst du viele Eltern ab."

Vorwürfe, der Neunjährige würde von zu ambitionierten Eltern angepeitscht werden, konterte Vater Manuel Stocker: "90 Prozent kommt von ihm. Wenn er nicht Ski fahren kann, ist er traurig. Er fährt so gut Ski, weil es ihm Spaß macht."

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Marcel Hirscher

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