Wintersport

Neureuther schlägt Alarm: "Das ist nicht gesund"

Felix Neureuther macht sich dafür stark, dass sich Kinder mehr bewegen. "Die Schulen tun zu wenig für die Gesundheit der Kinder." 

Sport Heute
Felix Neureuther: "Weil sonst passiert nichts."
Felix Neureuther: "Weil sonst passiert nichts."
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Felix Neureuther ist der Lieblings-Deutsche unter den heimischen Sport-Fans, obwohl er sich lange mit Kumpel Marcel Hirscher im Steilhang um Hundertstel matchte.

Heute macht sich der Gewinner von 13 Weltcuprennen dafür stark, dass sich Kinder mehr bewegen. Bei seinem Konzept "Beweg dich Schlau!" profitierten allein in Österreich 10.000 Kinder und 1.000 Vereinstrainer.

"Ich bin der Überzeugung, dass man etwas tun muss, dass sich die Kinder wieder mehr bewegen, weil sonst passiert nichts. Denn die Digitalisierung schreitet so schnell voran und die Kinder haben so viel Bildschirmzeit. Das ist nicht gesund", sagt der der 39-Jährige bei "Sport und Talk aus dem Hangar-7" auf ServusTV.

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    "Alles im Leben wird vereinfacht und unser Alltag ist nicht mehr bewegt genug. Deswegen müssen wir versuchen, ihnen wieder einen bewegten Alltag schaffen zu können oder sich wirklich die Zeit zu nehmen für die Bewegung. Und dass die Menschen nicht nur stillsitzen, denn das ist nicht gesund. Sondern Bewegung bedeutet Gesundheit, Lebensfreude und Spaß."

    Bundesfinale "Beweg dich schlau Championschip  in Schladming"
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    Neureuther fordert von den Schulen ein, dem Thema Bewegung mehr Bedeutung zu geben. 

    "Die Schulen tun zu wenig für die Gesundheit der Kinder. Unser Schulsystem ist komplett veraltet und das Thema Bewegung spielt dort keine Rolle mehr. Und die Schulen nehmen auch immer den wichtigeren Platz im Leben von den Kindern ein, weil die Kinder so viel Zeit dort verbringen. Siehe Ganztagsschulen und der Stoff wird vollgepackt, dass die Schulzeiten auch immer länger werden und es passiert auch nichts von Seiten der Politik, dass man den Kindern eine Möglichkeit gibt, dass sie Sport treiben und in Vereine gehen können neben der Schule."

    Sein Ziel ist es, mehr Kinder in die Vereine und zum Sport zu bringen.

    "Das Hauptziel mit dem Programm ist auch, dass wir die Kinder wieder in die Vereine bekommen. Sie sollen das soziale Umfeld eines Vereins erfahren können, dass sie dort Sport treiben können, dass sie dort aufgehoben sind, dass sie dort zusammen verlieren und gewinnen. Das ist so wichtig fürs Leben."

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