"Um Gottes Willen, wir Menschen brauchen Freude" – mit diesen Worten hat sich Ex-Skistar Felix Neureuther in die Klimadebatte eingebracht. In der NDR-Talkshow "DAS! Rote Sofa" sprach der 41-Jährige über die Kritik am Skitourismus und nahm die Branche in Schutz.
"Der Skisport ist nicht schuld am Klimawandel", so Neureuther. Die Frage, ob man heute noch Skifahren dürfe, sei für ihn eindeutig zu beantworten: "Natürlich! Wenn ich sehe, was für eine Begeisterung die Menschen dabei haben, dieses Leuchten in den Augen, diesen Zauber – das darf man auf gar keinen Fall hergeben."
Trotz sinkender Schneemengen – 2024 lag die Schneedecke auf der Nordhalbkugel um 3,2 Prozent unter dem langjährigen Schnitt – glaubt Neureuther an eine Zukunft für den Wintersport. Pumpspeicherwerke, die Wasser für Kunstschnee und gleichzeitig Strom liefern, seien ein Teil der Lösung.
Klar ist aber auch: Anreise, Lifte, Hotels und Schneekanonen verursachen Emissionen. Der Skisport hat sich in den letzten Jahren jedoch stark weiterentwickelt – auch in Richtung mehr Nachhaltigkeit.
Neureuthers Botschaft ist deutlich: Den Zauber des Skifahrens darf man nicht aufgeben – trotz aller Herausforderungen im Zeichen des Klimawandels.