Neusiedler See: Kogler für österreichweite Regelung

Das Burgenland geht mit der Zugangsbeschränkung zum Neusiedler See eigene Wege. Vizekanzler Kogler wünscht sich eine österreichweit einheitliche Lösung.

Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) kommentierte am Rande einer Pressekonferenz am Freitag die Causa Neusiedler See. Nur noch Burgenländer, die im Umkreis von 15 km wohnen, dürfen hin.

Einheitliche Lösung

Diese Zugangsbeschränkung sorgt österreichweit für Wellen. Darauf angesprochen gibt Kogler zwar zu, die Regelung nicht im Detail zu kennen, er wünscht sich aber eine im ganzen Land einheitliche Lösung für solche Dinge.

Denn schließlich "verhält sich das Virus im Burgenland nicht anders als in Kärnten zum Beispiel. Auch dort gibt es Seen."

Menschen nicht einfach aussperren

Das Betretungsverbot am Neusiedler See gibt es bereits seit Ostern, am Donnerstag wurde es jedoch so angepasst. Ortsfremde verboten, Anrainer dürfen hin. Doch selbst die, die dort wohnen finden das unfair: Man könne Menschen nicht einfach aussperren, sagen manche Anrainer in der ZIB2.

Aus der burgenländischen Landesregierung heißt es, man habe sich bei diesem Schritt von Experten beraten lassen. Landeshauptmann Hans Peter Doksozil (SPÖ) erklärte gegenüber "Heute", dass man damit "Risikosituationen" die aufgrund eines nicht eingehaltenen Mindestabstandes entstehen, verhindern wolle.

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Maria Theresia von ÖsterreichGood NewsLPD BurgenlandCoronavirus

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