NFL-Hoffnung Seikovits: "115 Kilo sind Idealgewicht"

Bernhard Seikovits mit Freundin Lena in der barocken Parkanlage des Belvedere.
Bernhard Seikovits mit Freundin Lena in der barocken Parkanlage des Belvedere.Helmut Graf
Football-Ass Bernhard Seikovits tankt in Wien seine Akkus auf, bevor es mit Freundin Lena zurück nach Arizona geht. "Heute" verrät er seine Pläne.

Von der Wüste in die Hauptstadt! Österreichs NFL-Hoffnung Bernhard Seikovits urlaubt in Wien – bevor er in Arizona den nächsten Anlauf auf den Fixplatz in der Football-Eliteliga nimmt. "Ich bin drei Wochen hier, lasse einfach die Seele baumeln", erzählt er "Heute" im Schlossgarten des Belvedere. "Aber ich trainiere auch täglich, um im Cardinals-Camp im Sommer wieder voll angreifen zu können."

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Mit dabei ist Freundin Lena, die nach ihrem Wirtschafts-Studium beim 24-Jährigen in der Wüste von Arizona lebt. "Ich bin gerade dabei, ein Arbeitsvisum zu bekommen, um dauerhaft bleiben zu können. An die 45 Grad Hitze muss ich mich allerdings noch gewöhnen. Bernhard sagt immer, es sei ja nur trockene Hitze und gut für die Gelenke. Aber es ist schon extrem", grinst die frühere Cheerleader-Trainerin der Vikings.

"Die Cheerleaderin und der Footballer – voll das Klischee eigentlich und fast ein bisschen peinlich, wenn einen die Leute fragen", grinst Lena. "Aber das war halt so. Wir haben uns im Nachwuchscamp der Vikings als Coaches kennengelernt."

"Beim Kochen teilt sie mich ein"

Noch ein Klischee erfüllt das Traumpaar: Die Frau ist in der Küche die Chefin. "Beim Kochen teilt sie mich schon ein", gesteht Seikovits. "Ich kann das leider nicht so gut. Sie muss mir immer sagen, was ich machen muss. Aber ich helfe gerne, sitze nicht nur auf der Couch."

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Für den Sprung vom Trainingskader in die Kampfmannschaft hat der Wiener trotz der Küchenarbeit zwei Kilo abgenommen, bringt jetzt "nur" 115 Kilo auf die Waage. "Der Klub wollte zuletzt, dass ich etwas leichter werde. Ich muss nicht mehr so viel in mich reinstopfen, das war bei mir beim Wechsel vom Receiver zum Tight End wichtig. Ich habe mich auf allen Ebenen entwickelt. Ich werde im Camp attackieren und alles tun für den nächsten Schritt."

In der kommenden NFL-Saison könnte es zum Österreicher-Duell mit Bernhard Raimann und den Indianapolis Colts kommen. Gibt es Kontakt zwischen den Landsleuten? "Ja. Es ist sehr geil, ich habe mit ihm mitgefiebert und ihn nach dem Draft kontaktiert. Er ist sehr glücklich bei seinem Klub, sehr diszipliniert und hat auch den Körper für die NFL. Um ihn mache ich mir keine Sorgen."

Ein gemeinsames Bier muss allerdings warten. "Dafür ist er zu weit weg. Meine Mama hat auch gesagt, dass ich ihn besuchen könnte. Ich musste ihr sagen: Mama, der ist schon etwas weiter weg. Es sind 27 Autostunden. Das wäre ein teures Bier mit den Tankfüllungen", lacht Seikovits.

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