Ried konnte im 44. Anlauf erstmals in Wien bei Rapid ein Bundesliga-Spiel gewinnen. Nach der 1:2-Heimniederlage zeigte sich Rapid-(Interims)-Coach Stefan Kulovits im "Sky"-Interview enttäuscht.
Über die aktuelle Situation in Hütteldorf sagte er: "Es geht nicht um mich und meine Person, es geht darum, Rapid wieder in die Spur zu bringen. Wir haben unter der Woche hart gearbeitet, aber die Mannschaft ist extrem verunsichert. Wir müssen schauen, dass wir zusammenhalten. Dass viel Unruhe im Umfeld ist, ist klar – bei Rapid ist immer etwas los."
Schon während des Spiels stellten die Rapid-Fans die Unterstützung ein, nach dem Schlusspfiff gab es Pfiffe für die Mannschaft. Kulovits hatte damit gerechnet: "Natürlich ist es nicht förderlich, keine Unterstützung der Fans zu erhalten, aber ich habe es so erwartet und es der Mannschaft im Vorfeld weitergegeben. Das müssen wir ändern, da liegt die Schuld nicht bei den Fans. Das, was wir heute gezeigt haben, hat da nicht geholfen."
Trotz der Krise glaubt Kulovits an seine Mission: "Natürlich bin ich überzeugt – wäre ich das nicht, hätte ich den Posten nicht übernommen. Ich habe es als Spieler geschafft, Rapid aus der Krise zu führen, und jetzt versuche ich es als Trainer."