Der Dienstag startete von Vorarlberg bis nach Oberösterreich mit schauerartigem Regen. Von Unterkärnten bis ins östliche Flachland verlief die erste Tageshälfte noch meist trocken und zeitweise sonnig, ab Mittag steigt die Gewittergefahr jedoch rasch an. Am Nachmittag gehen im Süden und Osten lokal kräftige Gewitter mit Hagel, Starkregen und Sturmböen nieder. Der Wind frischt am Nachmittag im Osten lebhaft aus Nordwest auf.
Die Österreichische Unwetterzentrale (uwz.at) hat für mehrere Bundesländer eine erhöhte Wetter-Warnung ausgegeben. In Salzburg, Niederösterreich und dem Burgenland wird vor Starkregen und Hagel-Gewittern gewarnt – hier gilt die rote Warnstufe. Auch in Tirol und der Steiermark kracht es bereits ordentlich (beide Warnstufe orange). Für die übrigen Bundesländer gibt es eine Vorwarnung.
"Aus Südwesten zieht ein starkes Gewitter über Ihre Region. Im Gewitterbereich kommt es zu Starkregen, Hagel und Sturmböen", teilen die UBIMET-Experten am frühen Nachmittag in einer Aussendung mit.
- Bäche und kleinere Flüsse können plötzlich stark anschwellen, stellenweise sogar ausufern.
- Wasser kann in Keller eindringen; Straßen und Unterführungen können vorübergehend unter Wasser stehen.
- Das Abwasser- und Kanalsystem kann vorübergehend überlastet sein.
- Straßenverkehr: Gefahr durch Aquaplaning, heftige Böen und Sichtbehinderungen durch starken Regen.
- In Hanglagen Murenabgänge und kleinere Erdrutsche möglich.
- Bei Hagelschlag Gefahr schwerer Schäden in der Landwirtschaft.
- Kurzzeitige Beeinträchtigungen im öffentlichen Personennahverkehr möglich.
- Schäden durch Gewitterböen, Bäume können entwurzelt oder Äste abgerissen werden.
Es handelt sich hierbei um mögliche Auswirkungen, die von Wetterlage zu Wetterlage variieren können.
- Halten Sie sich nach Möglichkeit nicht im Freien auf.
- Suchen Sie nicht Schutz unter einzelnstehenden Bäumen.
- Vermeiden Sie den Aufenthalt in Waldgebieten und unternehmen Sie keine Wanderungen durch offenes oder erhöhtes Gelände.
- Wenn Sie sich im oder auf dem Wasser befinden (baden, surfen, segeln, etc.) sollten Sie unbedingt und unverzüglich an Land gehen.
- Stellen Sie sich auf Verspätungen von öffentlichen Verkehrsmitteln ein.
- Bei Autofahrten: umsichtig fahren, auf abgebrochene Äste und Hagelbelag achten, bei Aquaplaning-Gefahr Lenkrad fest umgreifen und keine plötzlichen Beschleunigungs- und Bremsmanöver.
- Halten Sie bei Starkregen oder Hagel nach Möglichkeit am Straßenrand oder auf einem Parkplatz an.
- Bei Hagelgefahr: Auto nach Möglichkeit in die Garage stellen.
- Befestigen Sie lose Gegenstände (Blumentöpfe, Gartenmöbel, Sonnenschirm etc.) oder bringen Sie diese in geschlossene Räume.
- Vermeiden Sie den Kontakt mit Metallzäunen und –geländern.
- Trennen Sie wertvolle elektrische Geräte (z.B. Computer) vom Stromkreis.
Am Mittwoch bleibt es häufig bewölkt und besonders im Mostviertel regnet es immer wieder. Meist trocken bleibt es zunächst im Donaurraum und im östlichen Flachland. Am Nachmittag setzt von Südwesten her verbreitet schauerartiger Regen ein. Der Wind frischt zudem am Abend lebhaft bis kräftig aus Nordwest auf, zuvor werden 14 bis 22 Grad erreicht.
Am Donnerstag wechseln sich Sonne und Wolken ab, zudem bleibt es noch leicht unbeständig mit einzelnen Regenschauern. Am Nachmittag können lokal auch Blitz und Donner mit dabei sein. Dazu weht mäßiger bis lebhafter Nordwestwind und es werden maximal 15 bis 22 Grad erreicht.
Der Freitag hat zunächst noch einen oft sonnigen Start zu bieten. Im Tagesverlauf werden die Wolken aber immer zahlreicher und spätestens am Nachmittag dominieren diese generell. Gebietsweise fällt im Most- und Waldviertel leichter Regen. Bei mäßigem bis lebhaftem West- bis Nordwestwind werden maximal 16 bis 22 Grad erreicht.