Nicht nur FPÖ: Auch Michael Moore darf nicht zu Trump

Eine Delegation der FPÖ hatte die Wahlparty des zukünftigen US-Präsidenten Donald Trump besucht, der Geheimdienst hat jedoch ein Treffen verhindert. Damit sind die Freiheitlichen in guter Gesellschaft: Auch der liberale Dokumentarfilmer Michael Moore wurde von den Agenten nicht zu Trump gelassen.

Michael Moore asks Trump Tower security if he can make an appointment to see Trump
— Jonathan Lemire (@JonLemire)

Eine Delegation der FPÖ hatte die Wahlparty des zukünftigen US-Präsidenten Donald Trump besucht, der . Damit sind die Freiheitlichen in guter Gesellschaft: Auch der liberale Dokumentarfilmer Michael Moore wurde von den Agenten nicht zu Trump gelassen.
Moore, der mit seiner Doku "Bowling for Columbine" über ein Schulmassaker weltberühmt wurde, kämpfte sich durch eine Schar von Demonstranten vor dem Trump Tower in New York, um den designierten Präsident zu treffen.

Der bekennende Anhänger der Demokraten wollte Trump in einem Gespräch dazu bewegen, seinen neuen Posten nicht anzunehmen, da er weniger Stimmen als Hillary Clinton erhalten hat. Dies ist allerdings etwas naiv von Moore, da in den USA die Anzahl der Wahlmänner (Repräsentanten der jeweiligen Bundesstaaten) zählt und Trump nicht der erste Präsident der Geschichte ist, der trotz weniger Stimmen die Wahl gewonnen hat (zuletzt George W. Bush im Jahr 2000).

Moore schaffte es immerhin bis in den vierten Stock, bevor Geheimdienst-Mitarbeiter ihn zurückwiesen. Der Zugang zu einem Lift wurde ihm verwehrt. An der Rezeption hinterließ er schließlich eine Nachricht für Trump, dass er ihn sehen wolle, bevor er wieder das Gebäude verließ.

Im Trump Tower in Manhatten, in dem der zukünftige Präsident seine Privatbüros hat, werden unterdessen die Sicherheitsvorkehrungen von der New Yorker Polizei und dem Geheimdienst drastisch erhöht.

 
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